Lörrach Wasser hat Priorität

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Der Marktbrunnen hat lediglich die Priorität drei, eine Aufwertung im Jahr 2026 steht in der Masterplan-Liste. Foto: Marco Fraune

Die im Rahmen des Masterplans Innenstadt angedachte veränderte Beschilderung sowie die Aufwertung der Brunnen sind beim Ausschuss für Umwelt und Technik gut angekommen.

Lörrach (mcf). Das Beschilderungskonzept sei „gut unterwegs“, erklärte Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdic. Aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen werde es jedoch erst in ein bis zwei Jahren in Angriff genommen. „Das ist eine Küraufgabe.“

Bei der Sanierung von Brunnen wurden bereits Prioritäten festgelegt. Top-Priorität mit geplanter Umsetzung im nächsten Jahr hat demnach der bisher vor dem Rathaus aufgestellte Brunnen Lebensquell – also dessen Wiederaufbau, eventuell inklusive einer Wasseraufbereitungsanlage. Analysiert wird laut der Bürgermeisterin noch der Kosten-Nutzen-Aspekt der Wasseraufbereitung.

Klar ist laut Neuhöfer-Avdic grundsätzlich: „Jede Wasserstelle war im Sommer immer Gold wert. Das sind wichtige Orte in der Stadt.“

Das Wasser filtern

Ein Umlaufbrunnen ist nach Ansicht von Claudia Salach (Grüne) zu begrüßen. Man müsse weg von der reinen Verwendung von Trinkwasser. Zugleich bestehe aber Bedarf an weiteren Trinkwasserstellen ähnlich der im Hebelpark. Das Konzept für die Beschilderung mit sieben neuen Info-Stelen sei „richtig und wichtig.“

Christiane Cyperrek (SPD) hält Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt ebenfalls für wichtig. Bei den Brunnen sei es sinnvoll, das Wasser aufzubereiten.

Und auch die Sozialdemokraten setzen auf die Schaffung von Trinkwasserstellen, ebenso wie Ratsfrau Sabine Schuhmacher.

Historische Substanz

Die veränderte und aufgewertete Beschilderung in der Innenstadt ist für Petra Höfler (CDU) die Kür, da auch anderswo noch finanziell der Schuh drücke.

Bei den Brunnen gehe es hingegen teils um den Erhalt der historischen Substanz. Einige Brunnen seien in der Sanierungsliste der Stadt aber gar nicht aufgeführt, bemängelte Höfler.

Matthias Koesler (FDP) stört sich an der finanziellen Seite Beschilderungskonzepts. Bei den Aufbereitungsanlagen für Brunnen müsse der Energieverbrauch berücksichtigt werden.

Bei der systematischen Fußgängerleitung fehlt es nach Ansicht von Christa Rufer (SPD) an Orientierung. So vermisst sie in der zentralen Innenstadt auch Hinweisschilder zur Burg.

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