Lörrach Weichenstellung  fürs  Domizil

Die Vorstandschaft des Fördervereins der Lörracher Musikschule (v. l. ): Gerd Wernthaler, Dietmar Banke, Kathrin Feuck, Kurt Huth und Peter Dums. Foto: Walter Bronner Foto: Die Oberbadische

Lörrach (bn). Etwas stärkeren Rückhalt bei der Elternschaft und bei Bedarf mehr helfende Hände nebst kreativen Ideen wünscht sich der Vorstand des Fördervereins der Städtischen Musikschule Lörrach für die Zukunft.

Ansonsten zeigte sich Vorsitzender Dietmar Bunke bei der schwach besuchten Mitgliederversammlung recht zufrieden mit der Situation des aktuell 90 Mitglieder zählenden Vereins. Auf den warten in naher Zukunft aber auch größere Verpflichtungen, nämlich dass die Musikschule mittelfristig ein neues Domizil braucht. Im Gespräch war mehrfach das Bonifatiushaus in der Luisenstraße. Es wäre allerdings erst nach Umbaumaßnahmen als Musikschule zu nutzen.

Die Hebelschule, wo sie bislang gut untergebracht war, benötigt demnächst selber mehr Räume, um den Anforderungen an eine Ganztagsschule zu genügen. Außerdem führt inzwischen die wachsende Musikschülerzahl (derzeit rund 1100) zu räumlichen Engpässen, die bald einmal behoben werden sollten. Wie Musikschulleiter Lars Frick mitteilte, steht die die Stadt bereits in der Gebäudefrage in Verhandlungen.

Falls alles klappt, könnte der Umzug bis 2018 erfolgen, wobei sich Frick wünschte, dass der Förderverein nach seinen Möglichkeiten eine dieser Maßnahmen (etwa im Außenbereich) ganz oder teilweise finanziert. Auch hinsichtlich Ausstattung der Musikschule, speziell beim Erwerb von nichtalltäglichen Instrumenten, würde sich Frick ein stärkeres Vereins-Engagement wünschen. Die dazu notwendige Satzungsänderung konnte ansatzweise schon beschlossen werden, ebenso eine „Verschlankung“ des Vorstands und die Aufstellung eines Budgetplanes. Bisher sah der Förderverein sein Einsatzfeld freilich außerhalb des regulären Musikschulbetriebs. So wurden im Berichtsjahr unter anderem ein Kooperationsprojekt mit der Neumattschule gefördert, ein Probenbesuch beim 21st Century Symphony Orchester in Luzern ermöglicht, eine Instrumenten-Miete bezahlt, T-Shirts für die „Klassiggugge“-Formation angeschafft und bei diversen Festivitäten das Catering organisiert. Insgesamt betrugen die Ausgaben rund 3000 Euro, berichtete Kassierer Kurt Huth, der ein bescheidenes Jahresplus von 375 Euro und ein ansehnliches Polster von etwa 10 000 Euro nachweisen konnte.

Einwandfreie und SEPA-konforme Abwicklung der Finanzgeschäfte attestierte ihm Cornelia Eitel, die zugleich die Entlastung des Gesamtvorstands erwirkte und als Wahlleiterin fungierte.

Vor den Regularien wurde den Mitgliedern ein aparter Musik-Apéro geboten, bei dem Nachwuchs-Schlagzeuger Willi Reimer mit Lehrer Markus Niethammer und die junge Saxofonistin Therese Weiss mit Lehrer David Glenn imponierende Talentproben ablieferten.

Wahlen: Vorsitzender Dietmar Banke, Stellvertreter Gerd Wernthaler, Schriftführerin Kathrin Feuck (wie bisher), Beisitzer Peter Dums (neu). u  Kontakt: Dietmar Banke, Pestalozzistraße 45, 7945 Lörrach, (Telefon 07621/48572, E-Mail dbanke@freenet.de).

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