Lörrach Weichenstellungen für ein halbes Jahrhundert

Lörrach - Wandel kennt in Lörrach keine Pause. Die Kommune befindet sich weiter in einem dynamischen Stadtentwicklungsprozess: Wohnraum, Gewerbe, Schulen, der Bau des Kreisklinikums, die Gestaltung der Wandel-Areale, Rathaus-Sanierung, Mobilität: Die große Kreisstadt hat riesige Aufgaben zu bewältigen – zentrale Weichenstellungen, die Lörrach auf viele Jahre hin prägen werden, wie Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdic im Interview mit Bernhard Konrad betont.

Frau Neuhöfer-Avdic, was sind die wichtigsten Themen der Lörracher Stadtentwicklung in den kommenden Jahren?
Wachstum, Wandel und Mobilität: Lörrach wächst weiter. Die Frage, wie wir damit umgehen, wird uns beschäftigen: Wir laufen weiter auf Wachstum zu. Wollen wir dieses gestalten oder soll die Entwicklung über uns rollen? Beim Wandel denke ich etwa an das KBC-Areal, das Gelände der Lauffenmühle oder neuerdings auch der Reiss-Mühle. Mit Blick auf die Mobilität müssen wir uns damit befassen, wie wir uns in Zukunft in der Stadt fortbewegen wollen, wenn wir mehr werden und welche Entwicklungen dabei zu berücksichtigen sind.
Um die Bedeutung dieser Themen deutlich zu machen: Was wir in den nächsten fünf Jahren planen, wird Auswirkungen auf die nächsten 50 Jahre haben.

In jüngster Zeit ist in diesen Zusammenhängen immer wieder vom „Integrierten Stadt- und Verkehrsentwicklungskonzept“ die Rede. Worüber gibt es Aufschluss, wer erstellt es und wann liegt es voraussichtlich vor?
Es soll eine Gesamtschau auf die Stadt ermöglichen, und es ist zudem eine wichtige Grundlage für Fördermittelanträge bei städtebaulichen   Projekten. Lörrach hat ein integriertes Stadtentwicklungskonzept, erarbeitet vom Büro Pesch und Partner aus Stuttgart, das nun fortgeschrieben werden soll; übrigens auch als Vorstufe für den neuen Flächennutzungsplan, mit dem wir im Anschluss beginnen.
Dieses Entwicklungskonzept hat noch keinen rechtlich bindenden Charakter, es blickt zunächst auf die Stadt als Ganzes und zoomt dann quasi bis in die Details. Und dies eingebettet in den regionalen Kontext, das ist bei der Betrachtung von Grün- und Landschaftsräumen ebenso unabdingbar wie beim Thema Mobilität. Das Konzept gibt auch Aufschluss darüber, wo Lörrach stabil bleibt, und wo sich Wandel vollzieht: Hier sind beispielsweise die Ortsteile zu nennen, unter anderem durch das neue Zentralklinikum und Baugebiete werden sich diese weiterentwickeln. Damit einher gehen etliche infrastrukturelle Fragestellungen: von der Mobilität über die Schulentwicklung bis zur Kinderbetreuung. Ein zentrales Thema wird meines Erachtens auch sein: Wie bilden wir das Thema „Leben im Alter“ in unserer Stadt ab.
 
Zuletzt wurde in Aussicht gestellt, dass mit Blick auf das „Integrierte Stadt- und Verkehrsentwicklungskonzept“ Ende 2020 neue Erkenntnisse vorliegen sollen. Inwiefern?
Wir wollen nach der Sommerpause mit dem neuen Konzept beginnen und möchten den Prozess Ende 2020, Anfang 2021 abgeschlossen haben. Es wird sowohl Handlungsfelder als auch Pläne und Maßnahmenkataloge beinhalten – als Diskussionsgrundlage und Strategiekonzept für den Gemeinderat, der entscheiden wird, wo wir mit der Abarbeitung der empfohlenen Maßnahmen beginnen, wofür wir Förderanträge stellen, wo wir uns regional zusammenschließen.
Wir werden in den kommenden Jahren viel investieren und dafür brauchen wir ein genaues Zielbild, das uns dann zur Richtschnur wird im städtischen Handeln.

Wird dieses Konzept abermals von Pesch und Partner erarbeitet?
Wir möchten diesmal anders vorgehen. Ich versuch’s mal in der Fußballsprache: mit einer flexiblen Viererkette. Ich hätte gerne vier Büros, die aus verschiedenen Blickwinkeln auf Lörrach schauen, etwa auf den Freiraum-Aspekt, die Mobilität, Infrastruktur und Stadtentwicklung in Bezug auf Wohnen und Arbeiten und mit Ideen zur Klimaanpassung. Im Idealfall haben wir Ende 2019, Anfang 2020 vier steile Thesen zur Stadt, über die wir uns mit der Politik und – ganz im Kontext des Leitbildes – auch mit Akteuren der Bürgerschaft  austauschen.

Dieser Ansatz weitet den Blick und erhöht wahrscheinlich die Anzahl der Ideen. Gleichzeitig könnte es noch schwieriger werden, die Thesen in Ergebnisse zusammenzuführen.
Ich bin dennoch davon überzeugt, dass dieses Prozess-Design zu besseren Ergebnissen führt. Wir werden diesen Weg allerdings nicht gehen, ohne ihn vom Gemeinderat bestätigen zu lassen. Das soll nach der Sommerpause geschehen.

Welche Rolle werden dabei die von Bürgern im Leitbildprozess eingebrachten Ideen spielen?
Eine wichtige. Sie sollen den Büros mit auf den Weg gegeben werden, als wichtige Bearbeitungsgrundlage: Die Ideen und Themen aus der Bürgerschaft, den Menschen, die in unserer Stadt leben.

Wie können Sie die Bürger mitnehmen, wenn diese komplexen Prozesse anlaufen?
Vor allem über intensive Information.  Dabei messe ich   auch den lokalen Medien eine hohe Bedeutung bei, weil durch die Arbeit der Journalisten unter anderem übersetzt werden kann, wie sich diese – auf den ersten Blick abstrakten  Planungen – auf das Leben in unserer Stadt auswirken werden: Was bedeuten diese Thesen und Entwicklungsszenarien für unseren Haushalt, für den Verkehr in unserer Stadt bis hin zu Konsequenzen, die man womöglich erst mal gar nicht auf dem Schirm hat wie die Abfallentsorgung oder die Infrastruktur in der Tiefe, wie das Kanalsystem oder Regenrückhalteanlagen. Und welche Chancen bieten neue Entwicklungen? Zum Beispiel durch die bessere Anbindung einzelner Quartiere an den öffentlichen Personennahverkehr oder die Ausstattung der Quartiere mit neuen Infrastrukturen im Handel und der Gesundheitsversorgung vor Ort. Weiterhin wird der  intensive Austausch mit den unterschiedlichen Akteuren in unserer Stadt von elementarer Bedeutung sein, um das spezifische Wissen gut einzubinden.

Sie haben einige Wandel-Areale angesprochen. In den vergangenen Wochen wurde – nicht zum ersten Mal – mehrfach über Entwicklungsoptionen für das Haagener Ortszentrum diskutiert, etwa über die Ansiedelung eines Lebensmittelmarkts. Es geht dort seit Jahren nicht entscheidend weiter. Wo liegt das Problem?
Wir nähern uns beim „Integrierten Stadt- und Verkehrsentwicklungskonzept“ vom großen Ganzen den kleineren Einheiten. Das heißt: Wir werden auch auf einzelne Orts- und Stadtteile schauen. Das wird nicht nur Haagen sein, sondern beispielsweise etwa auch Brombach, Hauingen und Tumringen. Eine positive Nachricht ist: So dicht an den Ortsteilen waren wir seit Jahren nicht dran. Wir haben hierfür einen Zeitplan entwickelt. Vor rund 20 Jahren hat der letzte größere Lebensmittel-Anbieter in Haagen geschlossen. Die Leute haben schlicht mit den Füßen abgestimmt. Nun könnten sich in den Ortsteilen bei der anstehenden Entwicklung und neuen Baugebieten neue Chancen ergeben. Wir müssen als Stadt Partner finden, die entsprechende Konzepte mit uns gemeinsam umsetzen. Ich halte hier unter dem Gesichtspunkt gesamtstädtischer Entwicklung eine Mitsprache der öffentlichen Hand für wichtig. Gute Partner, wie etwa die Wohnbau Lörrach zu finden, ist allerdings schwer.

Das ehemalige Schöpflin/Quelle-Areal ist eine Schlüsselfläche für die Entwicklung des Haagener Ortskerns. Fläche und Gebäude befinden sich im Besitz des Unternehmens „Vacuform“, das dieses Ensemble offenbar sehr erfolgreich vermarktet. Unterdessen werden offenbar seit Jahren Gespräche mit Vacuform geführt. Gibt’s was Neues?
Wir sind mit Vacuform in guten Gesprächen – und wir werden es auch bleiben.

Ok - anders gefragt: Kann der Ortsteil ohne dieses Gelände entscheidend weiterentwickelt werden?
Warum denn nicht? Es handelt sich hier um eine Liegenschaft, wenn auch eine zentrale. Ich kann doch nicht aufgeben wegen einer Liegenschaft! Wir sollten weitere Entwicklungsoptionen ausloten.

Zuletzt wurde wieder die Idee eines Einzelhandelsangebots auf dem rückwärtigen Teil des Geländes intensiver erörtert. Wie stehen Sie dazu?
Die Faktenlage ist sehr klar, innerhalb welchen Spielraums hier sofort genehmigt wird und gebaut werden kann. Und das wissen alle Beteiligten. Die Fläche darf nicht zu groß sein, es müssen Stellplätze vorhanden sein, und ein Vorhaben müsste mit der Nutzung, die dort bereits genehmigt ist und praktiziert wird, passen. Mit Blick auf die Größe eines Supermarkts kann ich sagen, dass die Stadt ein Märkte- und Zentrenkonzept hat: Wir werden dort keine zu große  Nutzung zulassen, die andere Standorte in der Stadt gefährden.

Eine Aufweichung des Märkte- und Zentrenkonzepts kommt für Sie nicht in Frage?
Ich kann nur entschieden davor warnen. Alles hängt mit Allem zusammen. Unsere Innenstadt  funktioniert auch deshalb so gut, weil wir uns an dieses Konzept halten. Übrigens wird auch in der Nachschau etlicher Debatten deutlich, dass die konsequente Umsetzung des Märkte- und Zentrenkonzepts in der Bilanz immer positiv war.

Im Zusammenhang mit dem „Stadt- und Verkehrsentwicklungskonzept“ wurde auch regelmäßig über Sanierungsgebiete gesprochen.  Welche Areale kommen grundsätzlich als Sanierungsgebiet in Frage? Und: Könnte das Schöpflin/Quelle-Areal in Haagen städtisches Sanierungsgebiet werden?
Wenn die Liegenschaft nicht der Stadt gehört, würde man zunächst prüfen, ob der Grundstückseigentümer Interesse hat und sich gegebenenfalls hierfür engagieren würde, oder ob er die Förderangebote womöglich gar nicht in Anspruch nehmen möchte. „Sanierungsgebiet“ bedeutet ja, dass das Land kofinanziert, also nur rund die Hälfte der Finanzmittel zur Verfügung stellt. Auch städtische Mittel werden herangezogen.
Grundsätzlich ist die Ausweisung eines Sanierungsgebiets ein Instrument, um den Städtebau anzukurbeln und Missstände zu beheben. Wir schauen auf die gesamte Stadt, wo diese Areale zu finden sind. Das Land möchte natürlich sehen, dass die Gebiete auch abgearbeitet werden, deshalb sehe ich es als wichtige Aufgabe an, das Sanierungsgebiet Baumgartnerstraße zu Ende zu führen. Dann steht ja bereits das Areal Nördliche Innenstadt an. Die Umsetzung ist nicht zuletzt auch eine Frage personeller Ressourcen.

Wo sehen Sie weitere potenzielle Sanierungsgebiete in Lörrach?
Hier wird das Stadt- und Verkehrsentwicklungskonzept genauere Aufschlüsse bringen. Ein herausragendes Sanierungsgebiet wäre das innerstädtische Klinikareal, das wieder an die Stadt Lörrach zurückfällt. Weitere potenzielle Gebiete sehe ich in der Ortsmitte Haagen, aber auch Brombach werden wir uns genauer anschauen. Vielleicht benötigen wir auch Unterstützung rund um die Mobilitätsdrehscheiben. In der Innenstadt bietet es sich an, Klinik- und Vogelbachareal  gemeinsam zu betrachten. Darüber hinaus wird wahrscheinlich noch der ein oder andere Bereich hinzukommen, für den es sich lohnen würde, einen Antrag zu stellen. Mit Blick auf die Finanzierung muss ich aber nochmal betonen, dass diese Projekte auch im Kontext der mittelfristigen Finanzplanung im städtischen Haushalt tragbar sein müssen.

Welche Chancen sehen Sie für das KBC-Areal? Die neue  Inhaberin  des Areals – die  Schweizer Volare Group –  hat  öffentlich ihr langfristiges Interesse und den Willen betont, das Gelände im Dialog mit der Stadt zu entwickeln.  
Das KBC-Areal im Herzen unserer Stadt, unmittelbar angeschlossen an die Innenstadt und optimal erreichbar, ist absolut einzigartig in unserer  Region. Die Fläche besitzt ein Top-Setting. Für die Entwicklung dieses Areals in eine Zukunft moderner und innovativer Arbeitswelten, gepaart mit den vorhandenen Betrieben und Nutzungen, wie auch unser Innocel und die DHBW, bieten die innerstädtischen Standortqualitäten beste Voraussetzungen. Darüber sind wir uns mit den neuen Eigentümern einig und freuen uns auf die gemeinsame Entwicklung des  Areals.

Stichwort Sanierung Nördliche Innenstadt: Wie ist der Stand der Dinge bei der Rathaus-Sanierung. Zum einen hinsichtlich der Fassadensicherung, zum anderen auf die Gesamtstrategie, sprich: sollen sämtliche Mitarbeiter ausgelagert, oder geschossweise saniert werden?
Zunächst möchten wir bis zum Herbst die Frage beantworten, ob dieses Gebäude tatsächlich zukunftstauglich ist. Kann der Stahl-Beton-Kern weitere rund 40 bis 50 Jahre seinen Zweck erfüllen. Hält die Grundsubstanz?

Wenn die Frage mit „nein“ beantwortet wird, wäre ein Abriss denkbar?
Wenn er nicht hält, müssen wir das mit dem Denkmalschutz besprechen. Aber ich kenne keine Behörde, die solch ein Gebäude in die Zukunft führen würde, wenn es baulich keine Zukunft hat. Dann wäre die zweite Frage: Wo bauen wir? Am jetzigen Standort, oder an einem neuen? Doch auch wenn der Kern hält, stellt sich die Frage, ob wir dieses dankmalgeschützte Gebäude sanieren, oder trotzdem an einer neuen Stelle bauen werden.
Wenn abgerissen wird, brauchen wir ein Ausweichquartier, wenn saniert wird, müssen wir die möglichen Optionen prüfen.
Als Architektin denke ich aber: Wir müssen so oder so raus. Wir müssten bei einer Rathaus-Sanierung gewissermaßen runter bis auf die Knochen. Meines Erachtens wird die Standort-Debatte in diesem Zusammenhang in jedem Fall kommen. Ich persönlich sehe den Standort im Herzen der Stadt als den richtigen an, und ich finde dieses – zugegebenermaßen etwas in die Jahre gekommene –  Gebäude übrigens  sehr schön. Dieses Rathaus ist eine  Ikone.

Nur mal theoretisch: Wie finden Sie die Idee, während eines Rathaus-Um- oder Neubaus mit der Verwaltung in die Gebäude des jetzigen Kreiskrankenhauses zu ziehen?
Die Idee finde ich sehr charmant.

Auch das Thema Vorkaufsrecht wurde in jüngster Zeit immer wieder diskutiert, zuletzt in Verbindung mit dem Lauffenmühle-Areal. Wann kann die Stadt ein Vorkaufsrecht nutzen – und in welchen Fällen ergibt das Sinn?
Die Stadt kann beim Verkauf des Lauffenmühle-Areals über eine Vorkaufssatzung beteiligt werden. Ich möchte nicht zu sehr in die Details gehen, aber man kann im Grundsatz sagen: Ohne diese Satzung kann die Stadt bei der Veräußerung eines Grundstücks nicht nachträglich in den Verkauf einsteigen – es sei denn, ein Grundstück liegt etwa im Bereich eines Bebauungsplans, wo künftig eine Straße verlaufen soll. Für das Areal der Lauffenmühle gibt es allerdings keinen Bebauungsplan, der den Bau einer Einrichtung für die Allgemeinheit vorsieht. Die Vorkaufssatzung ermöglicht es uns dort, beim Verkaufsfall in das Verkaufsgeschäft einzusteigen. Wir wollen das Grundstück für unsere Stadtentwicklung nutzen. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass wir uns mit dem Eigentümer des Geländes auch ohne diese Option einig werden.

Gegenwärtig wird in öffentlichen Debatten gerne mal gesagt, die Stadt solle sich doch hier und da das Vorkaufsrecht sichern. Geht das so ohne Weiteres?
Das geht keineswegs ohne Weiteres: Es handelt sich hier um ein ganz scharfes Schwert. Hier wird in Eigentum eingegriffen. Das muss sehr genau und überzeugend begründet sein – das geht  nicht immer. Es stellt sich dabei stets die Frage nach der Zukunftsfähigkeit eines Areals im Gesamtkontext für das Wohl der Allgemeinheit: eine ziemlich diffizile Sache.

Welche Nutzung sehen Sie auf dem Lauffenmühle-Areal vor?
Ich halte die Sicherung der Fläche für gewerbliche Nutzung für sinnvoll.

Das sind eine Menge planerische Aufgaben: Unterdessen wird es nicht einfacher, Personal zu finden. Die Fachbereichsleitung ist nach ihrem Wechsel auf die Bürgermeisterstelle noch immer vakant. Kann und soll die Stadt noch mehr an externe Planungsbüros vergeben?
Es stehen tatsächlich viele Aufgaben an, aber ich finde, der Fachbereich hat das gut im Griff, indem klare Prioritäten gesetzt werden, dies in Absprache mit der Politik. Wohnraum schaffen, Zentralklinikum, Gewerbeflächen sichern: Das sind derzeit die drei größten Themen. Die Kollegen leisten sehr gute Arbeit, und sie holen sich Unterstützung, wo dies notwendig ist. Aber wir können nicht mehr Aufgaben auslagern, weil es immer auch eine vernünftige Begleitung von Seiten des Fachbereichs geben muss. Ich hoffe, dass wir noch in diesem Monat  seine Führung neu besetzen können.

Lörrach hat riesige Aufgaben vor der Brust. Wie verorten Sie die Bedeutung der großen Kreisstadt perspektivisch in der Region?
Der Lage von Lörrach im Kontext zur Region sollten wir noch mehr Aufmerksamkeit widmen. Wir haben als starken regionalen Partner Basel in unserer Nachbarschaft. Gleichwohl ist die Zentralität und Bedeutung Lörrachs auf deutscher Seite zwischen Freiburg und Konstanz herausragend und eine riesige Chance.
Lörrach war schon lange nicht mehr so im Wandel wie in diesen Jahren: Wie können wir uns in den kommenden fünf Jahren nochmals neu positionieren? Im Idealfall als ein Leuchtturm des Südens.

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