Lörrach Wunder können geschehen

Rund 50 Sänger der Singgemeinschaft Lörrach traten beim Jahreskonzert am Sonntag auf. Foto: Susann Jekle Foto: Die Oberbadische

Bei seinem Jahreskonzert am Sonntag bot der Chor „New Formation“ der Singgemeinschaft Lörrach ein anspruchsvolles und kurzweiliges Programm mit Weihnachtsliedern und Gospel. Unter der Leitung von Nikos Ibarra R. Mante traten rund 50 Sänger in der Kirche St Peter auf.

Von Susann Jekle

Lörrach. Das Konzert begann eindrucksvoll mit dem Lied „Baba Yetu“ – das Vaterunser auf Swahili. Frank Bénefice begeisterte als Vorsänger, und der Chor stimmte mit ein. Unter dem Motto „Praise Him – Gospel and more“ hatte New Formation auch Weihnachtslieder im Gepäck.

Der Höhepunkt des Konzertes war die „Saint Michael’s Mass“ des philippinischen Komponisten Ryan Cayabyab, der 2013 das Ehrenkreuz Pro Ecclesia et Pontifice von Papst Franziskus für seine kirchlichen Kompositionen erhielt. In die sechs Lieder der Messe hatte der Chor im Vorfeld am meisten Zeit und Energie investiert. Dieser Aufwand zahlte sich aus: Begleitet von Julia Fehler am Klavier und Florian Heiler am Schlagzeug liefen die Sänger samt Dirigenten zu Höchstform auf. Spätestens beim letzten Teil, „How Great Is Your Name, Lord“, swingten Chor und Publikum gleichermaßen.

Auch ein Musicalstück hatte New Formation vorbereitet: Wunder können geschehen, wenn du nur daran glaubst. „When You Believe“ aus dem Soundtrack des Musicals „Prinz von Ägypten“ trugen die Sänger voller Leidenschaft vor. Im Original wurde dieses Lied von Whitney Houston und Mariah Carey gesungen.

Frank Bénefice erntete großen Applaus für sein stimmgewaltiges Solo „Cantique de Noel“. Mit dem Lied „The Best Christmas of All“ erinnerte New Formation daran, dass Weihnachten erst im Kreise von Freunden und der Familie zum Fest wird. Außerdem stimmte die Gruppe den Klassiker „White Christmas“ an – noch ohne zu ahnen, dass Lörrach am kommenden Morgen weiß sein würde.

Gemeinsam mit den Konzertbesuchern sang New Formation das Weihnachtslied „Herbei, o ihr Gläub’gen“. Ein modernes Arrangement von Händels „Hallelujah“ bildete den stimmungsvollen Ausklang des Abends. Mit stehenden Ovationen wurden die Mitwirkenden für das gelungene Konzert belohnt.

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