Lörrach Zum Umstieg ermutigen

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Die Situation am Bahnübergang Baumgartner-/Brühlstraße ist oft unübersichtlich. Die Grünen wünschen sich an dieser zentralen Querung mehr Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger. Foto: Kristoff Meller

Die Grünen fordern, Bahnhof- und Brühlstraße fahrradfreundlich zu gestalten und sichere Bahnquerungen für Velofahrer bei der Wallbrunn- und Baumgartnerstraße zu schaffen.

Lörrach. Bahnhofstraße und Brühlstraße und insbesondere die fehlenden sicheren Bahnquerungen seien eine der „Hauptproblemzonen der Konflikte von Velofahrern und Fußgängern in Lörrach“. Dort bewegen sich täglich Ströme von Schülern zu Fuß oder mit dem Velo zum Campus oder zur Hebelschule.

"Hohes Konfklikpotential"

„Diese Situation stellt ein hohes Konfliktpotenzial, insbesondere morgens und zur Mittagszeit nach Schulschluss und dann besonders in der Unterführung der Wallbrunnstraße, dar“, so die Grünen.

Die Stadtverwaltung habe zur Förderung des Radverkehrs die Fahrradstrategie 2025 entwickelt. Basis hierfür sei der Antrag der Fraktion der Grünen zu einer Velo-Offensive, die eine Verdoppelung des Veloanteils von 17 auf 33 Prozent des Verkehrsaufkommens für das Jahr 2030 anstrebt.

Verbesserung der Verkehrsqualität

In diesem Strategiepapier werde auch eine weitere Verbesserung der Verkehrsqualität und Verkehrssicherheit (Trennung von Fuß- und Radverkehr, Beseitigung von Konfliktpunkten) angestrebt. Diese Strategie gelte es jetzt in der Praxis umzusetzen, das bedeutet konkret: die Bahnhof- und die Brühlstraße fahrradfreundlich zu gestalten und sichere Bahnquerungen einzurichten.

Die Bahnhofstraße und Bühlstraße seien als Tempo 30-Zone aufzuweisen und auf der Bahnhofstraße sei ein geschützter Radfahrstreifen einzurichten. Ohne eine fahrradgerechte Regelung in der Bahnhofstraße könne nicht von einer sicheren Umfahrung der Innenstadt gesprochen werden.

"Gute und sichere Bedingungen für Velofahrer schaffen"

„Wir wollen eine hochwertige Radinfrastruktur und gute und sichere Bedingungen für Velofahrer schaffen. Es müssen daher Verkehrsflächen neu verteilt werden,“ so die Forderung von Gerd Wernthaler. „Diese kommen zwangsläufig vom Auto, denn es nimmt mit Abstand den meisten Verkehrs- und Parkraum ein.“

Der Anspruch müsse sein, mehr Menschen für das Radfahren zu gewinnen. Wern- thaler: „Wir müssen Personengruppen fürs Umsteigen motivieren, die wir bisher nicht erreicht haben, da sie sich als Radfahrer in der Stadt nicht sicher fühlen, und für sie die entsprechenden Voraussetzungen schaffen.“

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