Lörrach Zum Wohle der Fasnacht

Der Verein „Aktion Chinderlache“ und die Narrengilde Lörrach haben die Differenzen, die in den vergangenen Jahren entstanden waren, aus dem Weg geräumt. Dies unterstrichen die Beteiligten in einer Stellungnahme.

Lörrach. Unterschiedliche Ansichten über die zu verfolgenden Ziele des Vereins „Aktion Chinderlache“ hatten heftige Auseinandersetzungen zwischen der ehemaligen Vorstandschaft des Vereins und dem Vorstand der Narrengilde Lörrach zur Folge. Diese „unnachgiebig geführten Auseinandersetzungen“ führten zu Fronten, die sich negativ auf die Entwicklung der Fasnacht, insbesondere in Stetten, ausgewirkt haben. Die beiden ehemaligen Vorstandsmitglieder der „Aktion Chinderlache“, Gabi Schupp und Dieter Funk, sprechen von persönlichen Enttäuschungen, die dazu geführt hätten, dass Fehler gemacht und Stimmungen geschürt wurden, welche Dritte bis hin zu Angriffen auf Personen des Gildenvorstands ermuntert hätten, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

Obergildenmeister Jörg Roßkopf bedauert in dem Schreiben, dass es nicht möglich gewesen sei, sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt zu finden und räumte ein, dass die Härte der Reaktion der Narrengilde der Fasnacht als Ganzes tendenziell geschadet habe.

Sowohl Schupp als auch Funk und Roßkopf bedauern persönliche Verletzungen und bekräftigen den Willen, künftig wieder gemeinsam zum Wohle der fasnächtlichen Zukunft in Lörrach und Stetten arbeiten zu wollen. Mit dieser Erklärung soll zudem ein Schlussstrich gezogen und die gemeinsamen Kräfte wieder gebündelt werden.

„Chinderlache e.V.“, wie der Verein zwischenzeitlich heißt, „wird ausschließlich durch die Cliquen und Musiken der Narrengilde Lörrach 1936 getragen. Er kooperiert mit ’Kinderlachen e.V.’ und wird heute erfolgreich vom ehemaligen Migros-Deutschland Geschäftsführer Erich Fischer geführt“, heißt es ergänzend.

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