Lörrach Zwei Preise für phaenovum

Maja Spanke, Jule Knauer und Hanna Otto (v. l.) belegten mit ihrem Projekt zum Thema Mikroplastik den zweiten Platz. Foto: Energiedienst

Lörrach/Rheinfelden - Stolpern Asseln über ihre Füße? Hilft eine Drohne zukünftig bei der Notfallrettung? Gibt es im Gemüsegarten heimliche Vitamin-C-Killer? 80 Jungwissenschaftler haben sich beim Schulprogramm „EFI – Energie für Ideen“ von Energiedienst mit alltäglichen und hochaktuellen Problemen beschäftigt: Sie erforschten Grundlagen der Physik, Chemie, Technik, Biologie und Informatik und nutzten ihre Erkenntnisse für Alltagsfragen.

Beim diesjährigen EFI-Forschertag haben die Schüler ihre Projektarbeiten vorgestellt – zum ersten Mal in digitaler Form. Ihre wissenschaftlichen Arbeiten hatten sie zuvor in Form eines Projektvideos und eines Projektberichts eingereicht, um von einer Jury gesichtet zu werden.

Bei der virtuellen Preisverleihung begrüßte Unternehmenssprecher Alexander Lennemann die EFI-Forscher und war begeistert: „Ihr löst Fragen und Probleme der Zeit mit wissenschaftlichem Ansatz und hohem praktischen Nutzen, und das braucht es für die Zukunft.“

Die drei Bestplatzierten durften ihr Projekt virtuell vorstellen und erhielten als Preise Büchergutscheine. Platz 1 belegten die Schüler Tristan Menzel und Felix Südland vom Technischen Gymnasium Waldshut mit ihrer AED-Drohne „Trilix“. Platz 2 ging an Maja Spanke, Jule Knauer und Hanna Otto vom Lörracher Schülerforschungszentrum phaenovum mit dem Projekt „Mikroplastik – Guten Appetit“, und auch den dritten Platz sicherte sich das phaenovum: Paula Fischer mit dem Projekt „Heimlicher Vitamin-C-Killer im Gemüsegarten“.

Nach der Preisverleihung stand eine virtuelle Führung durch das Wasserkraftwerk Rheinfelden auf dem Programm. Simon Kuner und Sabine Trapp-Brüstle, Referenten für Öffentlichkeitsarbeit bei Energiedienst, stellten den Schülern vor, wie am Hochrhein Ökostrom erzeugt wird.

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