Lörrach Zweigniederlassung ist zu klein – Schule will erweitern

Regine Ounas-Kräusel
In Lörrach an der Walbrunnstraße betreibt die Schule eine Zweigniederlassung. Foto: Regine Ounas-Kräusel

Die Karl-Rolfus-Schule will ihren Standort ausbauen. Baubeginn soll spätestens im Januar 2025 sein.

Die Karl-Rolfus-Schule (KRS) arbeitet in Herten als Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) für Schüler mit geistiger und körperlich-motorischer Einschränkung. In Lörrach an der Walbrunnstraße betreibt die Schule eine Zweigniederlassung. Hier ist auch die inklusive „Grundschule gemeinsam“ untergebracht, die die KRS mit der Freien evangelischen Schule Lörrach (FES) betreibt.

Infrastruktur zu klein

Der stellvertretende Schulleiter Thomas Mürle stellte die Ausbaupläne jüngst vor, als die „Grundschule gemeinsam“ mit einem Tag der offenen Tür ihr zehnjähriges Bestehen feierte. Die „Infrastruktur“ im alten Lörracher Schulhaus sei zu klein geworden, vor allem die Mensa und das Lehrerzimmer, sagte Mürle. Der Schulträger Sankt Josefshaus will daher auf einem freien Grundstück oberhalb des Schulhofs ein fünfstöckiges Gebäude errichten. Dort sollen weitere Räume für die Karl-Rolfus-Schule entstehen, Klassen- und Therapieräume etwa. Außerdem eine neue Mensa und eine Sporthalle. Bislang sei man in der Halle der Theodor-Heuß-Realschule zu Gast, wofür man dankbar sei, sagte Mürle.

Im bestehenden Schulhaus wird ein großes Lehrerzimmer geschaffen. Im neuen Gebäude ist neben den Schulräumen Wohnraum für Menschen mit Handicap geplant.

Der Zeitplan

Im September werden die Bagger anrollen, sagte Mürle. Zunächst müssen Rohre und Versorgungsleitungen verlegt werden, die unter dem unbebauten Grundstück liegen. Zwischen November dieses Jahres und Januar 2025 sollen die eigentlichen Bauarbeiten starten.

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