Lörracher Kommunalwahl Reihenfolge der Aufstellung sorgt bei FDP für Diskussionen

Anita Indri-Werner
Einige der Kandidaten (v.l.): Caroline Köhler-Rotenhöfer, Matthias Koesler, Jutta Frasch, Peter Jensch, Martin Rotenhöfer, Anne Golderer, Andrea Rudel, Doris Eichhorn und Artur Steiger Foto: Anita Indri-Werner

Die Kandidaten der FDP für die Lörracher Gemeinderatswahl wurden am Dienstagabend von den Mitgliedern bestätigt.

Zwei Listen, in denen sich die Reihenfolge der Aufstellung auf unterschiedliche Weise zeigten, lagen vor. Dies sorgte für Diskussionen. Die elf Stimmberechtigten stimmten ab, welche der beiden Listen ihre Richtigkeit hat. Letztendlich entschied sich die Mehrheit, für die erste Vorlage. So kam die erste Liste, die mit den Einladungen versandt worden war, zum Tragen. Madlee Disch-Gaiser befindet sich entgegen des Wunsches des FDP-Chefs damit nun auf Listenplatz elf statt auf Nummer drei.

Nicht einverstanden

Bei der Versammlung wurde die Platzvergabe an Nichtmitglieder und die Reihenfolge der Aufstellung kritisch angesprochen. Die zweite, nicht mit der Einladung versandte Kandidatenliste sei mit den jeweiligen Kandidaten so abgesprochen, erklärte Vorsitzender Matthias Koesler. Damit war Doris Eichhorn nicht einverstanden und beantragte eine Abstimmung darüber, welche der beiden vorliegenden Listen von der Versammlung akzeptiert werde. Drei Möglichkeiten boten sich. Liste A, Liste B oder aber eine Abstimmung über die einzelnen Positionen. Mit einer Mehrheit von acht zu drei stimmte die Versammlung dafür, dass nur die mit der Einladung versandte Aufstellungsliste Gültigkeit habe.

Die Kandidaten

Somit steht auf Platz eins der Wahlempfehlung Matthias Koesler, es folgen Jutta Frasch, Angelika Schwehr, Martin Rothenhöfer, Caroline Köhler-Rotenhöfer, Robert Grimmeisen, Anne Golderer, Artur Steiger, Andrea Rudel, Wolfgang Kothny, Madlee Disch-Gaiser, Melissa Pia Frieauff, Nicola Martin Distl, Michael Bauer, Roland Hauber, Thomas Schlageter, Gunter Kayser, Paul Blache, Jörg Ludwig, Udo Schwehr, Doris Eichhorn und Peter Jensch. Letztendlich „führen die Wähler die Abstimmung die Wähler durch, nicht wir“, sagte Koesler, der die zweite Liste bevorzugt hatte, abschließend.

Strack-Zimmermann kommt

Darüber hinaus wurde angeregt, in die Wahlwerbung die Kontrolle der einzelnen Fachbereiche in der Verwaltung aufzunehmen. Zudem soll der Wähler darauf hingewiesen werden, dass es auf die Gesamtstimmenzahl ankomme. Jede Stimme, also alle der 32 Stimmen, wichtig für die FDP sind.

Helfer für die Wahlkampfstände würden auch dann benötigt, wenn am 14. April die Spitzenkandidatin der FDP für die Europawahl, zugleich Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Deutschen Bundestag, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, in der Alten Halle in Haagen sein wird.

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