Lörracher Wohnungsmarkt Das Erstellen eines Mietspiegels wird für die Stadt Lörrach teuer

Marco Fraune
Die Stadt Lörrach hat mehr als 50 000 Einwohner. Foto: Marco Fraune

Die weiter ausstehende Bestätigung der 50 000er-Einwohnermarke hat Folgen.

Weil in der Stadt Lörrach erstmals in der Geschichte offiziell mehr als 50 000 Einwohner leben, muss ein Mietspiegel erstellt werden. Daran hat Christa Rufer (SPD) im Gemeinderat erinnert. Doch Oberbürgermeister Jörg Lutz schilderte, dass es noch einige Zeit und Geld kosten wird, bis ein solcher Mietspiegel erstellt ist. Obwohl die Verwaltung bereits am 1. August vergangenen Jahres kommunizierte, dass das Statistische Landesamt für das erste Quartal 2023 erstmals das Überschreiten der Marke von 50 000 Einwohnern mitgeteilt hat, steht laut Lutz eine Bestätigung durch den „Zensus“ aus. Aufgrund des Zuzugs wächst die Einwohnerzahl derweil weiter und liegt schon um die 51 000, hieß es zuletzt.

Neue Stelle

Die Erstellung des Mietspiegels ist teuer. So wird dem OB zufolge eine Stelle im Rathaus benötigt, um den rechtlichen Pflicht nachzukommen, welche mit der Zahl 50 000 verbunden ist. Frühestens mit dem Haushalt 2025 könne die neue Stelle Berücksichtigung finden.

Rat und Prostitution

Als neue „große Mittelstadt“ wird auch die Größe des Gemeinderats von bisher 32 auf 40 Personen wachsen, aber noch nicht in der nächsten Legislaturperiode ab 2024. Darüber hinaus wird gemäß den gesetzlichen Bestimmungen die Prostitution im Stadtgebiet erlaubt sein, sodass zur räumlichen Abgrenzung ein Sperrgebiet für Prostitution auszuweisen ist, heißt es. Damit soll die soziale Umgebung und die Lebensqualität der Bewohner geschützt werden.

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