Malsburg-Marzell 2020 zurück in den Steinbruch

Neu gewählt wurden bei der Generalversammlung der Geißenhalter: (von links) Kassenprüfer Hans Wagner, Beisitzer Dieter Längin, der Vorsitzende Manfred Leuger, Zuchtwart Siegfried Kammüller und Kassierer Sascha Weber. Foto: Jutta Schütz

Malsburg-Marzell - Im Juli wird das beliebte Geißenfest beim Bürgerhaus Edenbach stattfinden – langfristig peilt Vorsitzender Manfred Leuger aber wieder ein Geißenfest im Lütschenbacher Steinbruch an, wie er bei der sehr gut besuchten Hauptversammlung im „Hirschen“ in Malsburg ankündigte. Die Landschaftspflege ist weiterhin eine wichtige Aufgabe für die Geißenhalter Hinteres Kandertal.

Rückblick

Der Verein ist nach dem schwierigen Vereinsjahr 2017, als es Unregelmäßigkeiten in der Kasse gab und als Folge davon ein neuer Kassierer gewählt wurde, wieder auf Kurs. Er erarbeitete eine neue Satzung, brachte sich bei Veranstaltungen in der Gemeinde ein und setzte sich mit den Vorstandsmitgliedern bereits im Oktober in Sachen „Geißenfest“ für die Planung 2019 zusammen.

Das Fest soll wieder eine attraktive Veranstaltung auch mit der Präsentation verschiedener Ziegenrassen werden. Vielleicht, so Leuger, werden auch Alpakas zu sehen sein. Als Datum steht der Sonntag, 14. Juli, im Kalender.

Für die anvisierte Rückkehr des Fests in den Steinbruch hat der Verein ein großes Zelt erworben und bereits Geschirr gekauft. 2020 hofft man mit dem Fest nach Lütschenbach zurückzukehren. Im Gespräch war auch schon mal eine Ausrichtung des Geißenfests auf dem Lipple – „dafür aber ist der Aufwand zu groß“, konstatierte Leuger. „Wir müssen schauen, dass wir viel in Eigenregie hinbekommen – auch wegen der Kosten“, war man sich im Vorstand einig.

Kassierer Weber konnte eine gute Kassenlage verkünden – die einwandfreie Kassenführung des neuen Schatzmeisters wurde in der Sitzung von den Mitgliedern mit Applaus bedacht.

Ausblick

Etwa 350 Ziegen sind bei den Geißenhaltern registriert. Darunter sind die Rassen Buureziege, Edelziege, Walliser Ziege und Pfauenziege. Derzeit informieren sich die Ziegenhalter über die Blauzungenkrankheit, die nicht nur Kühe, sondern auch Schafe und Ziegen befallen kann – ein Impfschutz wäre möglich.

Die Offenhaltung der Landschaft ist eines der Hauptanliegen der Ziegenhalter. Fördergelder dafür gibt es, nur seien die leider nicht besonders hoch, bedauerte Leuger.

Bürgermeister Mario Singer betonte, dass ohne die Geißenhalter der Wald die offenen Wiesen schnell zurückerobern würde. Die abwechslungsreiche Landschaft mit Wiesen, Streuobstbäumen und Wäldern aber ist ein Merkmal des Südschwarzwaldes, das erhalten werden soll, meinte er.

Wahlen: Vorsitzender Manfred Leuger, Kassierer Sascha Weber, Zuchtwart Siegfried Kammüller, Beisitzer Dieter Längin.

Termin: Geißenfest am Sonntag, 14. Juli beim Bürgerhaus Edenbach

Sie möchten alle Nachrichten aus Ihrer Gemeinde lesen?
Dann testen Sie unser ePaper – 3 Wochen völlig gratis und unverbindlich! Klicken Sie HIER.

  • Bewertung
    0

Newsticker

blank

Umfrage

<!-- 'image.alt' is undefined -->

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass Arbeitszeiterfassung Pflicht werden soll. Was halten Sie davon?

Ergebnis anzeigen
loading