Malsburg-Marzell Behelfsbrücke genehmigt

Die Brücke zum Bauhof ist marode. Ein Provisorium bis 2024 soll Abhilfe schaffen. Foto: zVg Foto: Weiler Zeitung

Malsburg-Marzell (ag). Die Gemeinde Malsburg-Marzell darf bis zum Jahr 2024 eine Behelfsbrücke errichten. Eine schriftliche Genehmigung der Naturschutz- und Wasserrechtsbehörde liege nun vor, wie Bürgermeister Mario Singer im Gemeinderat berichtete.

Dabei geht es um eine Zwischenlösung, bis das marode Bauwerk aus dem Jahr 1911 erneuert oder saniert werden kann. Die kleine Brücke ist für die Gemeinde wichtig, da sie zum Bauhof führt.

Aus Kostengründen hat man sich gegen eine vom THW Müllheim erstellte Behelfsbrücke entschieden. Geplant ist nun die Aufschüttung eines Damms mittels Verdolung. Drei große, im Dreieck übereinander angeordnete Röhren werden dabei den Durchlauf der Kander gewährleisten. Eine Dauerlösung kann dieses früher gängige Verfahren jedoch nicht sein. Bei Hochwasserereignissen wäre die Konstruktion zu gefährlich. Für dieses Provisorium fallen mit etwa 50 000 Euro jedoch nur halb so viele Kosten an wie für die Behelfsbrücke des THW.

Ob das eigentliche Brückenbauwerk komplett erneuert werden muss, steht derweil noch nicht fest. Ende März haben Singer zufolge Bohrungen stattgefunden, um den Untergrund zu untersuchen. Die Daten würden nun von einem Geotechnik-Institut im Kirchzarten ausgewertet. Im Wesentlichen geht es dabei um die erforderliche Tiefe der Fundamente. Die Ergebnisse stehen zwar noch aus, deutlich geworden ist aber bereits, dass sich die Seite zum Bauhof hin in dieser Hinsicht als problematischer erweist.

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