Malsburg-Marzell Der Ausgleichsstock macht’s möglich

Das Dach der Einsegnungshalle auf dem Vogelbacher Friedhof wird saniert. Foto: Rolf-Dieter Kanmacher Foto: Weiler Zeitung

Mittel aus dem Ausgleichsstock des Landes sind eine wertvolle Hilfe für die Gemeinde Malsburg-Marzell, wenn es gilt, größere Investitionen zu stemmen. Aktuell stehen Sanierungsarbeiten an der Friedhofsmauer Vogelbach und am Dach der dortigen Aussegnungshalle im Blickpunkt.

Von Rolf-Dieter Kanmacher

Malsburg-Marzell. Weiter gab es in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats einen Ausblick auf die geplante Straßensanierung schwerpunktmäßig im Wohngebiet „Hürrne“ in Marzell. Für diese Maßnahme wurden ebenfalls Mittel aus dem Ausgleichsstock bewilligt.

Aktuell waren am Montag die Arbeiten zur Dachsanierung der Einsegnungshalle zu vergeben. Nach erfolgter Submission – es waren zwei Angebote eingegangen – ging der Zuschlag für Arbeiten im Kostenrahmen von knapp 30 000 Euro an die örtliche Firma Forsthuber-Hintenaus, die das günstigste Angebot abgegeben hatte.

Für das Gesamtvorhaben (Sanierung von Friedhofsmauer und Einsegnungshalle) stehen Mittel in Höhe von 110 000 Euro aus dem Ausgleichsstock zur Verfügung.

Den Zuschlag für die Landschaftsarbeiten hatte die Firma Schopferer aus Kandern-Riedlingen erhalten, die bereits mit den Arbeiten begonnen hat. Die Mauer soll talseitig so angefüllt werden, dass eine natürliche Böschung entsteht.

Aktuell präsentiert sich die Mauer noch eingehüllt in eine „Vergrämungs-Folie“. Diese solle geschützte Tiere wie Eidechsen daran hindern, vor Beginn der Arbeiten in der Mauer heimisch zu werden, wie in der Sitzung erläutert wurde.

Straßensanierung im Gebiet „Hürrne“

Für 2019 wurde ein Antrag auf Zuschüsse aus dem Ausgleichsstock schwerpunktmäßig zur Straßensanierung im Wohnbereich „Hürrne“ in Marzell und zur Erstellung eines Parkplatzes für den Kindergarten gestellt.

Wie Bürgermeister Mario Singer in der Sitzung erläuterte, wurde nun ein entsprechender Zuschuss in Höhe von 190 000 Euro in Aussicht gestellt, der offizielle Zuwendungsbescheid stehe noch aus.

Die erforderlichen Baumaßnahmen werden jetzt in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Himmelsbach und Scheurer ausgeschrieben.

An die Verlegung von Leerrohren für die geplante Breitband-Versorgung werde gedacht, erklärte der Bürgermeister auf Nachfrage. Von Ulrike Richter kamen Hinweise auf weitere „neuralgische“ Punkte im Bereich der Gemeindestraßen. Allerdings seien die vorgesehenen Maßnahmen so umfänglich, dass es mit Sicherheit keine Mittel für weitere Maßnahmen aus diesem Topf geben werde. Dort wo es aber beispielsweise die Verkehrssicherheit erfordere, suche man nach Lösungsmöglichkeiten.

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