Malsburg-Marzell Die Schüler nicht im Regen stehen lassen

Zu klein: das Buswartehäuschen der Schule Marzell vor der Marienkirche Foto: Rolf-Dieter Kanmacher Foto: Weiler Zeitung

Malsburg-Marzell (kn). Bürgermeister Mario Singer stellte in der jüngsten Gemeinderatssitzung Überlegungen vor, auch in den Ortsteilen Kaltenbach und Lütschenbach Buswartehäuschen für die Schulkinder zu erstellen. In allen übrigen Ortsteilen seien Unterstellmöglichkeiten vorhanden.

In Lütschenbach habe man für den Warteraum einen entsprechenden Platz beim Löschwasserteich ins Auge gefasst. Die Eigentümer des Geländes hätten dieser speziellen Nutzung auch bereits zugestimmt. Und in Kaltenbach sei es im Anschluss an die Räume der Feuerwehr möglich, auf beengtem Raum ein Wartehäuschen zu erstellen.

Von der Zimmerei Forsthuber, Ratsmitglied André Hintenaus ist Firmenchef, seien auch schon Gestaltungs- und Kostenvoranschläge für die beiden Wartehäuschen entwickelt worden. Die erforderlichen Bodenplatten könne der Bauhof erstellen. Die entsprechenden Mittel von rund 7000 Euro seien zwar nicht im aktuellen Haushalt eingeplant, aber mit Blick auf die Finanzlage als außerplanmäßige Ausgabe verfügbar, führte Singer aus.

Einen neuen Gesichtspunkt brachte Ratsmitglied Manfred Wetzel in die Diskussion mit ein: Das Wartehäuschen im Schulort Marzell biete nicht ausreichend Platz für alle Kinder, die mit dem Bus fahren. Sein Vorschlag lautete, das Marzeller Wartehäuschen nach Lütschenbach zu „verpflanzen“ und in Marzell ein größeres zu erstellen.

Ein weiterer Vorschlag, die Maßnahme zurückzustellen und die Mittel in den Haushalt 2020 einzustellen, fand letztlich keine Zustimmung. Schon im kommenden Winter soll für alle Kinder in den Wartehäuschen aller Ortsteile genügend Platz sein, so dass sie vor Regen oder Schnee geschützt sind, so die übereinstimmende Meinung im Ratsrund.

Konzept wird erstellt

Bis zur nächsten Sitzung im September will die Gemeinde nun mit Unterstützung von Zimmereifachmann Hintenaus ein schlüssiges Konzept für Marzell, Kaltenbach und Lütschenbach vorlegen. Über dieses und den Kostenrahmen wird dann abgestimmt.

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