Malsburg-Marzell Erträge fallen höher als erwartet aus

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Das Malsburg-Marzeller Haushaltsergebnis 2021 fällt besser aus als befürchtet. Foto: Pixabay

Malsburg-Marzell (kn). Der Gemeinderat hatte im Dezember 2020 den Haushaltsplan 2021 mit Erträgen in Höhe von rund 3,2 Millionen Euro sowie Aufwendungen in Höhe von etwas mehr als 3,8 Millionen Euro beschlossen. Bei der Erstellung des Haushalts wurde also schon mit einem veranschlagten Fehlbetrag im Ergebnishaushalt in Höhe von minus 614 000 Euro gerechnet. Nach dem nun noch in der Dezembersitzung 2022 vom Gemeinderat verabschiedeten Jahresabschluss betrug der Fehlbetrag – also das ordentliche Ergebnis – etwa 235 600 Euro und lag somit ungefähr 378 400 Euro über dem Planansatz.

Die Verbesserung ist laut der Feststellungen im Bericht auf Mehrerträge in Höhe von rund 310 000 Euro und Minderaufwendungen in Höhe von zirka 68 300 Euro zurückzuführen. So nahm die Gemeinde bei der Gewerbesteuer ungefähr 238 100 Euro ein. Ein Plus von rund 118 100 Euro, da nur 120 000 Euro eingestellt worden waren. Auch der Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer lag mit etwa 927 500 Euro um zirka 44 200 Euro höher als erwartet.

Beim Planansatz Zuweisungen und Zuwendungen, Umlagen erreichte man mit rund 1,2 Euro ein Plus von ungefähr 150 000 Euro. Auch die Schlüsselzuweisungen vom Land übertrafen mit zirka 857 100 Euro die Erwartungen um etwa 134 400 Euro. Weiterhin fielen beispielsweise die Ausgaben bei Personal- und Versorgungsaufwendungen mit rund 844 300 Euro um ungefähr 92 000 Euro geringer aus, als im Haushalt eingestellt.

Als Fazit hält die Verwaltung fest, dass es aus eigener Kraft auch für die Jahre 2022 bis 2026 trotz bestehender Ergebnisrücklagen unmöglich zu sein scheint, einen ausgeglichenen Haushalt zu erzielen. Wesentliche Ertragssteigerungen oder Aufwandsreduzierungen seien nicht möglich. Weiter wird festgehalten, die wesentlichen finanziellen Faktoren seien bei der Gemeinde Malsburg-Marzell nicht beeinflussbar. Daher bestehe faktisch kaum Spielraum mehr für weitere Maßnahmen. Weitere Projekte stellten Politik und Verwaltung bei der Priorisierung vor große Probleme.

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