Malsburg-Marzell Fokus liegt auf Erhaltung

Der Borkenkäfer hat auch im oberen Kandertal stark gewütet.Foto: Alexandra Günzschel Foto: Weiler Zeitung

Die Gemeinde Malsburg-Marzell verfügt über 38 Hektar Waldfläche. In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde nun der Betriebsplan für das Jahr 2021 beschlossen. Gerechnet wird mit einem kleinen Überschuss in Höhe von rund 1000 Euro.

Malsburg-Marzell (ag). Vorgestellt wurde der Forstbetriebsplan von Revierförster Christfried Gottschling. Dabei ging der Forstwirt auch auf die aktuelle Waldbewirtschaftung und die Holzmarktsituation ein, die sich auch auf den Gemeindewald im oberen Kandertal negativ ausgewirkt hat. Das vorrangige Ziel für das kommende Jahr ist die Walderhaltung, dabei vor allem die Pflege der Naturverjüngung im Brehwald-Distrikt.

Der Haushaltsplan geht von Einnahmen in Höhe von 13 600 Euro aus, wobei 13 100 Euro auf Verkaufserlöse entfallen. Darüber hinaus wird mit einem staatlichen Zuschuss in Höhe von 500 Euro gerechnet, zum Ausgleich für die Waldbewirtschaftung, bei der in den vergangen Jahren viel Käferholz angefallen war.

Größter Ausgabeposten sind mit 5000 Euro die Holzhauereikosten. Insgesamt summieren sich die Ausgaben auf 12 600 Euro.

Damit ist die Waldbewirtschaftung für die Gemeinde Malsburg-Marzell zumindest kein Minusgeschäft, wie es in vielen anderen Kommunen derzeit der Fall ist. Doch Erlöse in Höhe von 10 000 Euro wie noch vor wenigen Jahren sind derzeit auch für die Berggemeinde illusorisch.

Einer der Gründe dafür war der starke Borkenkäferbefall im oberen Kandertal, insbesondere im Jahr 2019. Darüber hinaus hat die extreme Hitze der vergangenen Jahre den Bäumen zugesetzt. Ein Überangebot an schadhaftem Holz ließ Preise und Gewinne schrumpfen.

Der Revierförster zeigte sich jedoch optimistisch, dass das in Zukunft nicht so bleiben muss.

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