Malsburg-Marzell Im Kandertal bestens bekannt

Weiler Zeitung, 14.03.2018 17:12 Uhr

Malsburg-Marzell (ag). „Wenn ich in Malsburg-Marzell als Bürgermeister gewählt werde, dann hätte ich die Möglichkeit, von der Spitze aus Kommunalpolitik zu betreiben“, sagt Johann Albrecht (55), der in Kandern stellvertretender Bürgermeister ist. Seit gestern ist auch er offiziell Kandidat.

Albrecht ist Mitglied bei den Freien Wählern und seit 14 Jahren im Gemeinderat in Kandern. „Ich mache das gerne“, sagt er über sein kommunalpolitisches Engagement. Als Bürgermeister glaubt er, noch mehr bewegen zu können. Vor fünf Jahren hat er es schon einmal probiert. Albrecht kandidierte bei der Bürgermeisterwahl in Kandern und holte 26,6 Prozent der Stimmen.

Auch im oberen Kandertal ist Albrecht kein Unbekannter. Lange Jahre hat er dort Fußball gespielt, seine Schwiegermutter stammt aus Malsburg-Marzell, und seine Schwester lebt dort. „Ich kenne mich dort gut aus“, sagt Albrecht, der sich auf die neue Aufgabe freuen würde.

Wo notwendig, will er als Bürgermeister die gute Infrastruktur in Malsburg-Marzell noch ausbauen und sich für die Belange kleiner ländlicher Gemeinden einsetzen, die riesige Netze für nur wenige Einwohner betreiben müssten. Albrecht hat außerdem Bedarf an zusätzlichem Wohnraum festgestellt.

Und warum hat er so lange gezögert mit seiner Kandidatur? Albrecht musste sich zunächst darüber klar werden, ob er die Arbeit bei der Polizei, die ihm Spaß mache, wirklich aufgeben will. Er ist Diplom-Verwaltungswirt mit Fachrichtung Polizei. Seine Erfahrungen in Verwaltung und Kommunalpolitik sieht er als gute Kombination für das Bürgermeisteramt an.

Albrechts großes Hobby ist die Saalfasnacht. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.