Malsburg-Marzell Märchen als packendes Theaterstück

Das Märchenspiel „Die Bremer Stadtmusikanten“ begeisterte die Besucher der Schuljahres-Abschlussfeier im Berghaus Johannes. Foto: Kanmacher Foto: Weiler Zeitung

Von Rolf-Dieter Kanmacher

Malsburg-Marzell. Die „Bremer Stadtmusikanten“ besuchten am Freitag das Berghaus Johannes in Kaltenbach. Denn das Märchenspiel um die vier tapferen und in gemeinsamer Not solidarisch verbundenen Tiere stand im Mittelpunkt der Feier, mit dem die derzeit 17 Kinder und Jugendlichen, die im Kaltenbacher Berghaus Geborgenheit und individuelle Betreuung finden, im Rahmen ihrer Schulabschlussfeier in die Ferien verabschiedet wurden. Neben den zahlreich erschienenen Eltern und Angehörigen konnte Lehrerin Dorothe Kunze auch im Namen von Heimleiterin Halina Bednarz und ihrer Vorgängerin Erika Erz zahlreiche Freunde der 1970 gegründeten Einrichtung für seelenpflege-bedürftige Kinder willkommen heißen. Unter den Gästen waren auch viele Nachbarn aus dem Ortsteil Kaltenbach, Bürgermeister Mario Singer sowie einige „Ehemalige“.

Dass an der als heilpädagogische Einrichtung für Kinder und Jugendliche anerkannten Internatsschule im zurückliegenden Schuljahr wieder außerordentlich viel im Blick auf die positive individuelle Entwicklung der Schüler geleistet wurde, machte die Aufführung deutlich. Schon längere Zeit hätten die Schüler intensiv geprobt, Texte gelernt sowie Lieder und Tanzschritte geübt, sagte Kunze einleitend.

Mit der Unterstützung durch die weiteren Lehrkräfte und Mitarbeiter hatte Lehrerin Isabel Dimitrowa Regie geführt, die auch am Goetheanum in Dornach wirkt. Mit der intensiven Probenarbeit war zudem ein fruchtbarer sozialer Prozess verbunden. Das wurde durch den Auftritt der Schüler deutlich.

Mit spürbarer Begeisterung verkörperten die Schauspieler aller Altersstufen mit Bravour ihre Rollen, sei es als Stadtmusikanten oder als Räuber und setzten das Märchen als eine packende Theateraufführung um. Beeindruckend waren auch die prächtigen Kostüme und das Bühnenbild. Lang anhaltender Beifall war die verdiente Anerkennung für die Akteure.

Anschließend hatten die Besucher noch Gelegenheit, die Schulwerkstätten und dort eine Ausstellung von Werkstücken, vor allem waren es Web- und Holzarbeiten, zu besichtigen. Auch für Erfrischungen war gesorgt. Darüber hinaus war auch die Ausgabe der Zeugnisse und Schulberichte wie an anderen Schulen ein wichtiger Punkt im Ablauf des letzten Schultags.

Ein Großteil der Schüler trat dann die Heimreise an, für die in Kaltenbach bleibenden gibt es ein spezielles Ferienprogramm.

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