Malsburg-Marzell Neue Zimmer für Wanderer

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Das Blauenhaus: Der Hochblauen soll wieder zu einem touristischen Anziehungspunkt werden. Foto: Rolf-Dieter Kanmacher

Malsburg-Marzell (kn). Mit Bauangelegenheiten unterschiedlichster Prägung befasste sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

So lag dem Gremium ein Bauantrag zum Umbau eines Nebengebäudes auf dem Hochblauen zu Wanderzimmern mit Freizeitraum vor. Während das Hauptgebäude auf dem Blauen auf Schliengener Gemarkung steht, gehört das in früheren Jahren als Ökonomiegebäude genutzte Haus zur Gemarkung Malsburg-Marzell. Es steht unter Denkmalschutz und liegt im baurechtlichen Außenbereich.

Der Gemeinderat stimmte dem Umbau und der künftig vorgesehenen Nutzung unter der Bedingung zu, dass, wie im Antrag festgehalten und von der Verwaltung der Gemeinde Schliengen bestätigt, die Erschließung mit Wasser und Abwasser vollständig über die Gemarkungsseite Obereggenen erfolgt.

Auch Besitzer Hasan Alaca bestätigte dieses Vorgehen und verwies auf seine Bemühungen, den Hochblauen wieder zu einem touristischen Anziehungspunkt zu machen.

Problemlos war für den Gemeinderat die Zustimmung zum Antrag auf Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in Vogelbach. Das Vorhaben liege zwar im baurechtlichen Außenbereich, jedoch gebe es eine positiv beschiedene Bauvoranfrage für die zur Bebauung vorgesehene Fläche, sagte Florian Leisinger von der Gemeindeverwaltung.

Vertagt wurde dagegen der Beschluss über einen Antrag zum Neubau zweier Einfamilien-Doppelhaushälften im Bereich „Häferen“ im Marzeller Außerdorf. Vor allem die Frage der Zuwegung sah der Gemeinderat mehrheitlich als noch nicht befriedigend geklärt an.

Um die Zukunft des Kindergartens „Schwalbennest“ in Marzell ging es bei der Vergabe einer Machbarkeitsstudie für die Einrichtung – vor allem im Blick auf die bauliche Entwicklung. „Wo die Reise hingeht“ soll Hauptamtsleiter Patrick Seemann zufolge das Büro „bpr Architektur, Gothe und Reeh PartGmbB“ zum Angebotspreis von 22 824 Euro überprüfen. Für die Durchführung der Maßnahme lagen der Gemeinde zwei Angebote vor.

Untersucht werden sollen alle Eventualitäten – also An-, Um- oder Neubau – auch unter dem Gesichtspunkt einer möglichen Eingliederung der Grundschule und einer künftigen Grundschulbetreuung.

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