Malsburg-Marzell Neuer Platz für Rettungsring

Der Rettungsring soll einen neuen Platz bekommen.Foto: Rolf-Dieter Kanmacher Foto: Weiler Zeitung

Auf dem besten Weg zurück zum ansehnlichen Naturbiotop ist für alle sichtbar der Dorf- und Löschteich in Vogelbach. Im Herbst war er ausgebaggert worden, um seine Funktionsfähigkeit als Löschwasserreserve sicherzustellen.

Von Rolf-Dieter Kanmacher

Malsburg-Marzell. Die Maßnahme der Gemeinde war über den genehmigten Umfang hinausgegangen und deshalb auf massive Kritik gestoßen. Die Naturschutzbehörde sah sich zum Eingreifen veranlasst.

Störfaktor Rettungsring

Trotz seiner grundsätzlichen Anerkennung der gelungenen Renaturierung sah Ratsmitglied Karlheinz Beyerle einen ästhetischen Störfaktor an einer zentraler Stelle am Zaun angebrachten Rettungsring in „Pop Art-Signalfarbe“. Dieser passe nicht zum Bild eines Dorfteichs, betonte er.

Der Rettungsring am Teich mit großer Wassertiefe erfülle eine wichtige Aufgabe und sei auch im Blick auf haftungsrechtliche Verantwortlichkeiten erforderlich, führten dazu in der Sitzung Bürgermeister Mario Singer und besonderes der angesprochene Bauhofleiter und Feuerwehrkommandant, Frank Zimmer, aus. Ein Rettungsring müsse gut sichtbar sein, um im Ernstfall seinen Zweck erfüllen zu können.

Bewuchs kritisch beäugt

Beyerle dagegen sah keine Sicherheitsgründe, die einem mehr seitlichen und damit das Bild weniger störendem Anbringen des Ringes entgegen sprächen. Deshalb wird nach dem Ergebnis der kurzen Diskussion nun bei einem erneuten Ortstermin nach einem weniger zentralen, aber dennoch für alle sichtbaren Platz für den Ring gesucht werden.

Ratsmitglied Hans-Peter Oßwald befürchtete im Blick auf die Entwicklung seit der Wiederbefüllung des Teichs ein rasches Zuwachsen desselben, das seiner Funktion als Löschwasserreserve zuwider laufen würde. Um das zu verhindern, setzt er auch auf den Rat der Naturschutzbehörde, welche zur Endabnahme der Sanierungsmaßnahme in Kürze vor Ort erwartet wird.

Lesen Sie das ePaper bis zum Jahresende für nur 39 Euro! Jetzt HIER anfordern.

  • Bewertung
    1

Umfrage

Peter Altmaier

Angesichts zunehmender Coronavirus-Neuinfektionen plädiert Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier für härtere Strafen bei Verstößen gegen die Corona-Regeln. „Wer andere absichtlich gefährdet, muss damit rechnen, dass dies für ihn gravierende Folgen hat“, sagte Altmaier der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Teilen Sie seine Ansicht?

Ergebnis anzeigen
loading