Malsburg-Marzell Schrittweise Normalisierung

Der Kindergarten Schwalbennest im Ortsteil MarzellFoto: zVg Foto: Weiler Zeitung

Malsburg-Marzell (kn). Informationen über eine von vielen Eltern und Kindern erhoffte und nun wieder teilweise mögliche Rückkehr zum „Regelbetrieb“ unter Einhaltung der Pandemiebestimmungen im Kindergarten Schwalbennest, in der örtlichen Grundschule und in der Kindertagespflege waren ein wesentlicher Punkt der Tagesordnung der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Zahlreiche Bürger waren in das Bürgerhaus Edenbach gekommen, wo die Bestuhlung unter Einhaltung der Abstandsregelungen für Ratsmitglieder und Besucher möglich ist und wo auch die weiteren Ratssitzungen dieses Jahr stattfinden.

Kindergarten

Ab Montag, 6. Juli, und dann bis zu den Sommerferien werde man im Kindergarten Schwalbennest einen den Pandemiebestimmungen angepassten Regelbetrieb „auf Sicht“ fahren können, erläuterte die stellvertretende Kindergartenleiterin Valerie Pfeifer. Bisher habe man in drei Gruppen im „Notbetrieb“ insgesamt 23 Kinder betreut, ab dem 6. Juli würden es wie im Normalbetrieb vier Gruppen mit 53 Kindern, unter ihnen vier Zweijährige.

Bürgermeister Mario Singer dankte dem Team der Mitarbeiterinnen für den engagierten Einsatz im Notbetrieb, auch habe man die vergangenen Wochen genutzt, um im Kindergartengebäude kräftig Hand anzulegen und diesen wohnlicher zu machen.

So werden bis auf wenige Ausnahmen am Montag wieder alle Kinder erwartet. Leicht eingeschränkt auf fünfeinhalb (normal sechs) Stunden würden die Öffnungszeiten. Eine Ganztagsbetreuung und die Nachmittagsbetreuung der Grundschulkinder ist derzeit noch nicht möglich. Zu einer Entzerrung des Betriebs soll auch die Festlegung von Abhol- und Bringzeiten für die Kinder beitragen.

Gemäß den gesetzlichen Vorgaben sei kein Wechsel in den Gruppen möglich, auch im Außenbereich müssen die Kinder der einzelnen Gruppen räumlich getrennt werden. Diese Trennung soll zusätzlich ein Zaun erleichtern. „Ob alles wie geplant machbar ist, werden wir sehen“, bilanzierte Pfeifer in der Sitzung des Gemeinderats abschließend.

Grundschule

In der örtlichen Grundschule laufe der Regelbetrieb mit 40 Kindern bis auf eine ausfallende Randstunde wieder zur Zufriedenheit, betont Rektorin Sabine Pernak auf Anfrage und sagt weiter: „Die Kinder sind glücklich, dass sie wieder zu uns kommen können.“ Der Regelbetrieb sei möglich, weil alle drei Lehrkräfte an Bord seien und dies auch in den vergangenen Wochen waren, wo immer eine Notbetreuung eine Betreuung der Kinder ermöglicht habe, die auch dankbar angenommen worden sei.

Kindertagespflege

Zur Situation der Kindertagespflege, die in den Händen von Ruth Spreter liegt, wurde von Bürgermeister Singer ausgeführt, dass die Gemeinde über die zukünftige Entwicklung und Ausrichtung der Einrichtung im Gespräch mit ihr sei.

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