Maulburg Adventsfeier wird zum Magneten

Ein Publikumsmagnet war am Zweiten Advent die gemeinsame Feier der Maulburger Vereine und der Gemeinde.

Maulburg (os). Rund 300 Personen erlebten am Sonntag ein buntes, generationenübergreifendes Programm in der stilvoll von AWO und evangelischer Kirchengemeinde dekorierten Halle.

„Im dritten Versuch haben wir endlich eine toll gefüllte Halle“, freute sich Ina Pietschmann, AWO-Vorsitzende und Gemeinderätin, beim Blick auf das bunte Treiben in der Alemannenhalle. Zum Gastgeber-Team gehörten neben den genannten Vereinen und Institutionen noch der VdK, die Kaninchenzüchter und die Schützen. Die Teufelsknechte kümmerten sich um den Auf-und Abbau.

Bürgermeister Jürgen Multner eröffnete die Veranstaltung mit einem kurzen Grußwort, ehe Georg Racke die Moderation übernahm. Pfarrerin Bärbel Wassmer gestaltete eine kurze Andacht, dann präsentierten die jungen Turnerinnen des TuS Maulburg Ausschnitte aus ihrem sportlich anspruchsvollen Übungs- und Wettkampfprogramm. Andreas Mühlhans von Geisterreitern trat mit dem Dudelsack und in schottischer Tracht vors Publikum, und der Männerchor Maulburg sang Lieder zur Vorweihnachtszeit. Ans Herz ging den Besuchern in der Alemannenhalle das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern von Männerchor und Kindern der Kindertageseinrichtung Neue Straße. Gemeinsam mit der Integrationsbeauftragten Antje Heduschke stellte sich anschließend eine größere Gruppe von Geflüchteten vor. Sie zeigte ein kleines Theaterstück. Gemeinsam mit der Gruppe backte Daniele Maula ein syrisches Gebäck, das die Gäste als „Chrömli“ erhielten.

Gespannt warten vor allem die jüngeren Besucher auf den Auftritt des Nikolaus, der, so Ina Pietschmann, eigentlich von der Narrenzunft hätte gestellt werden sollen, der aber wohl anderweitige Verpflichtungen hatte und nicht erschien.

Während der Veranstaltung hatte ein „Markt der Möglichkeiten“ im Foyer Anklang gefunden ebenso wie der Stand der AWO-Bastelgruppe in der Halle. Im Foyer waren außerdem die Zeitbankplus, eine Gruppe der Kirchengemeinde und die Inklusionsvertreter der Gemeinde anzutreffen.

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