Maulburg Am liebsten in den Kanton Basel-Stadt

Zahlreiche Steinener und Maulburger verdienen ihr Geld in der Schweiz. Foto: Archiv

Steinen/Maulburg - In den Landkreisen Lörrach und Waldshut leben nach Angaben der Wirtschaftsregion Südwest 35 000 Menschen, die zum Arbeiten in die Schweiz fahren.

Nach den jüngsten von der Wirtschaftsregion Südwest veröffentlichten Zahlen für das Jahr 2018 kommen rund 14  200 dieser Grenzgänger aus dem Landkreis Waldshut und rund 21 300 aus dem Landkreis Lörrach.

Die größte Grenzgängerdichte, das ist der Anteil der Grenzgänger an allen abhängig Beschäftigten, hat im Landkreis Lörrach übrigens Inzlingen mit 34,9 Prozent, gefolgt von Grenzach-Wyhlen mit 34,2 Prozent und Rümmingen mit 30,4 Prozent. Die beliebtesten Zielkantone sind Basel-Stadt, gefolgt von Baselland und Aargau.

In Steinen liegt die Grenzgängerdichte bei 34,2 Prozent. Das heißt, dass 871 Personen ihr Brot in der Schweiz verdienen. Die meisten Steinener arbeiten dabei im Kanton Basel-Stadt (403). Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Kantone Baselland (280) und Aargau (127). In den Kanton Solothurn fahren 19 Steinener und in den Kanton Zürich 16. Elf arbeiten im Kanton Bern, zwei im Kanton Luzern, vier im Kanton Zug, zwei im Kanton St. Gallen, einer im Kanton Schaffhausen, vier im Kanton Thurgau, einer im Kanton Obwalden, einer im Kanton Waadt und einer im Kanton Neuenburg.

In Maulburg liegt die Grenzgängerdichte bei 15,6 Prozent und damit um einige Prozentpunkte niedriger als in Steinen. Dort fahren 307 Personen zum Arbeiten ins Schweizer Nachbarland. 143 Personen pendeln in den Kanton Basel-Stadt, 100 Personen in den Kanton Baselland und 42 Personen in den Kanton Aargau. Weitere elf Maulburger verdienen ihr Brot im Kanton Zürich. vier im Kanton Solothurn, drei im Kanton Bern, und jeweils einer in den Kantonen Thurgau, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Freiburg.

In der Top 20 der Grenzgängerdichte belegt Steinen Platz 14 und Maulburg Platz 18.

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