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Maulburg Fehlbeträge machen Sorgen

Gudrun Gehr
Die Gemeinde muss den Gürtel enger schnallen. . Foto:  

Die Ausgaben im Jahr 2024 steigen, Einnahmen gehen zurück. Deshalb ist Sparen angesagt.

Bei der Gemeinderatssitzung wurde der Haushaltsentwurfs für 2024 durch Kämmerer Ingo Röslen vorgestellt. Eine Diskussion der Räte ist in der Sitzung des Finanzausschuss vorgesehen.

Im Eigenbetrieb Wasserversorgung wird mit einem Überschuss von 2200 Euro gerechnet. Im Vorjahr betrug der Verlust 96 600 Euro. Im Kernhaushalt wird es vermutlich einen Fehlbetrag von rund 1,64 Millionen Euro geben. Dies ist bedingt durch rückläufige Gewerbesteuer-Erwartungen, schlechtere Schlüsselzahlen für Steueranteile und auch Tariferhöhungen.

Weniger Einnahmen

Die Kreisumlage würde um 3,5 Prozent steigen. Außerdem rechnet der Gemeinderat damit, dass es bei der Anschlussunterbringung von Geflüchteten keine ausreichende Refinanzierung gibt. Die Personalaufwendungen betragen rund 6,4 Millionen Euro. Aber es gab auch gute Nachrichten: Die Bauunterhaltungen sinken auf rund 1,05 Millionen Euro. Der teuerste Aufwand wird bei der Abwasserbeseitigung die Sanierung der Schmutzwasserkanäle sein. Bei den Bewirtschaftungskosten wird sich der Heizungsaufwand auf knapp 800 000 Euro erhöhen. Röslen blickte dennoch hoffnungsvoll auf das Jahr 2025. Hier sind um 600 000 Euro höhere Gewerbe- und Einkommenssteuer-Einnahmen geplant. Röslen sagte: „Die Haushaltsplanung entspricht nicht den rechtlichen Vorgaben.“

Sparen ist angesagt

Fehlbeträge seien innerhalb von drei Jahren auszugleichen. So gab es 2022 einen Fehlbetrag von 4,4 Millionen Euro, 2023 ist einer von 725 000 Euro vorgesehen. Von 2024 bis 2027 würden Fehlbeträge erkennbar. Allerdings gebe es keine massiven Investitionsrückstände. Trotzdem bestehen Verpflichtungen im Investitionsbereich wie der Radweg Adelhausen, die Planung S-Bahn-Ausbau und die Maßnahmen zur Nahwärme.

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