Maulburg Geoball als mahnendes Symbol

Ergebnis einer Workshop-Woche zum Thema „nachhaltige Müllvermeidung“ war in Maulburg dieser Geoball. Foto: Ralph Lacher Foto: Markgräfler Tagblatt

Nachhaltige Müllvermeidung stand bei den AWO-Teens, einem Kooperationsprojekt des AWO-Kreisverbands Lörrach, der Gemeinde Maulburg, der Firma Endress + Hauser Maulburg und der Elektrizitätswerke Schönau im Mittelpunkt.

Maulburg (os). Im Alltag begegnen einem Unmengen von Plastikverpackungen und unvorstellbare Mengen davon finden sich bereits in den Meeren wieder.

Die acht Mädchen und Jungen schauten sich deshalb an, wo diese Menge an Müll herkommt und was das für die Umwelt bedeutet. Dabei wurde auch erläutert, was der Unterschied zwischen Müll und Wertstoffen ist und was man damit anfangen kann. Beispielsweise eine 1,20 Meter hohe Skulptur, den „Geo-ball“, der die Erde und den Umweltgedanken widerspiegelt, künstlerisch gestalten. Dieser Geoball befindet sich auf dem neuen Parkplatz, Ecke Neue Straße, Alemannenstraße.

Dem Thema entsprechend waren die ersten Tage der Sommerferienbetreuung der Müllvermeidung in all ihren Facetten gewidmet. Natürlich ging es dabei um richtiges Mülltrennen. Dass der Müll entweder im Hausmüll, im gelben Sack oder auf dem Recyclinghof landet, wussten die meisten Kinder.

Wenig verwunderlich in Zeiten der „Fridays for Future“-Bewegung junger Menschen war für den Jugendpfleger Tobias Hohenstatter das Bewusstsein der Kinder für das Thema Klimawandel und Meeresverschmutzung durch Mikroplastik. Das war auch Thema einer anderen Art von Müllverwertung. Denn für die Skulptur Geoball, den der Kunsthandwerker Manfred Stiebler schuf und den die Gemeinde Maulburg finanzierte, gestalteten die Kinder die Sechsecke. Entweder mit Naturbildern oder Reliefs aus Müll. So ist der Geoball ein Symbol einerseits für die Natur und andererseits für die zunehmende Gefährdung des natürlichen Ökosystems durch den Menschen. Deshalb brachten die Kinder und ihre Betreuer beim Aufstellen der Skulptur eine Schrifttafel an. „Haltet die Umwelt sauber“ steht da als Mahnung, mit der Natur sorgsam umzugehen.

„Wir haben den Kindern gesagt, dass ihr Kunstwerk von der Gemeinde mit 2000 Euro gefördert wurde“, so Ursel Trefzer. Sie ist auch in der Arbeitsgruppe „Dorfverschönerung“ aktiv und hielt wie die Kinder diese Kombination von Ferienspaß und Nachhaltigkeit für eine tolle Sache.

Vor dem Aufstellen des Geoballs stand ein gemeinsames Einkaufen auf dem Wockenmarkt auf dem Programm, um mit den saisonalen Angeboten der Marktbeschicker Leckeres zu kochen. Die Tage zuvor erfolgte die Verpflegung in der Schulmensa.

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