Maulburg Handgemachter Rock mit Spaghetti

Mit schnörkellosem Rock im Sound der 1970er und 80er Jahre bescherte die Band „Prom“ dem Publikum einen unterhaltsamen Benefiz-Konzertabend zugunsten der AMSEL-Initiative in der Maulburger Musikkneipe „Ochsen“. Foto: Gerd Lustig Foto: Markgräfler Tagblatt

Maulburg (lu). Zu einer rundum gelungenen Sache wurde das jüngste Konzert in der Maulburger Musikkneipe „Ochsen“. Wirt Uwe Friese, Matthias Lang von der VR-Bank und Robby Dietz von der Formation „Prom“ hatten für ein Benefizkonzert zusammengespannt. Heraus kam letztlich eine win-win-Situation für alle Beteiligten. Das begeisterungsfähige Publikum erlebte einen entspannten Abend mit handgemachter Rockmusik und feinem Spaghetti-Essen für den guten Zweck. „Ich war überrascht, wie viele fremde Leute diesmal da waren, ich bin echt zufrieden“, so Friese.

Besonders Matthias Trefzger von der AMSEL-Initiative Lörrach & Dreiländereck zeigte sich hocherfreut und angetan von der Hilfsaktion. Nach der ersten Sichtung kamen deutlich mehr als 500 Euro dabei zusammen, wobei das Gros der Summe aus dem Spaghetti-Essen resultierte, zumal die VR-Bank für jede Mahlzeit fünf Euro spendete. AMSEL ist die Abkürzung für die im Jahre 1974 ins Leben gerufene Initiative „Aktion Multiple Sklerose Erkrankter Landesverband“ der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft in Baden-Württemberg.

Von Beginn an und in den insgesamt drei Sets zeigten „Prom“, wo es an diesem Abend langgehen sollte: nämlich schnurgerade auf der Straße des schnörkellosen, melodiösen Rocks im Sound der 1970er und 80er Jahre. Die 1975 in Weil am Rhein gegründete Rockband „Prom“ tourt auch nach zahlreichen Um- und Neubestzungen durch die Region. Als Gründungsmitglieder sind nur noch Robby Dietz (Gitarre und Gesang) und Klaus Fallert (Gitarre und Gesang) übrig. Doch noch immer begeistert das Quintett mit eingängigen Melodien und Arrangements. Vor allem, als vor zwei Jahren Sängerin Susi Nykl dazukam, ist die Bandbreite der Formation deutlich abwechslungsreicher geworden. Nykls Stimme bringt noch mehr Farbe ins musikalische „Prom“-Spiel.

Tradition ist, dass die Band ausschließlich auf selbst geschriebenes Material setzt. „Nachspielen kann jeder“, sagt Robby Dietz, der einer der eifrigsten Songschreiber ist. „Wir wollen mit unserer Musik Geschichten erzählen“, erklärt er. Darunter sind auch immer mehr Lieder mit deutschen und sogar alemannischen Texten.

Den Texten liegen meist alltägliche Themen und Weltschmerz, aber auch so genannte „Beziehungskisten“, Liebe, Leid und einfach Menschliches zugrunde.

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