Maulburg (os). „Das gibt sicher tollen Apfelsaft“, sagten Leoni und Luisa mit Blick auf das Obst aus dem elterlichen Garten, das sie zum offenen Mosten des Dorfstübli mitgebracht hatten.

„Ich wollte mit dem Angebot auch das Bewusstsein für gesunde Ernährung fördern“, erzählte Tobias Hohenstatter. Gerade Äpfel und Birnen seien ideal für einen frischen Saft. „Die sind alle ungespritzt, und die Qualität des Saftes wird entsprechend sein“, sagte der Leiter des Dorfstübli. Leoni und Luisa bestätigten dies, nachdem sie einen Schluck vom frisch gepressten Saft probiert hatten: „Echt lecker, unser Saft.“ Die Mädchen hatten zuvor die Äpfel auch deshalb klein geschnitten, damit man wurmstichige Stellen entfernen konnte. Von Vorteil war das Aufschneiden des Obsts auch für das Pressen – die kleine Trotte bringt nämlich nur wenig Pressdruck, deshalb können ganze Früchte nur mit erheblichem Kraftaufwand gepresst werden. Das Saftpressen übernahmen dann die Erwachsenen, sofern die Kinder dies wünschten. Am Ende flossen über 30 Liter frischer Apfelsaft in Behältnisse, die das Dorfstübli-Team mit eigenen Etiketten versehen hatte.