Maulburg Närrisches Großereignis

Maulburg - Trotz strenger Auflagen des Ordnungsamts und der Behörden im Landkreis war der 28. Nachtumzug der Teufelsknechte in Maulburg wieder ein närrisches Großereignis, das Tausende Mitwirkende und Besucher in das Dorf im Wiesental lockte. 104 Gruppen, Wagen und Guggen und über tausend Hästräger waren am Samstagabend unterwegs.

Das Konfetti-Verbot war aufgehoben, und die Teilnehmer am Umzug machten wahrlich heftigen Gebrauch davon und ließen Konfetti und Räpple nur so auf die Besucher herunterregnen. Einige Konfetti-Wolken fanden auch den Weg in die Haare der weiblichen Gäste oder die Nackenöffnungen der Bekleidung. So mancher Besucher des Nachtumzugs wird noch Tage nach dem Spektakel Erinnerungen an diesen tollen Tag in und unter seiner Kleidung finden.

Der Weg des Umzugs war von den Behörden verkürzt worden, damit der Narrenwurm nicht zweimal die Bahnlinie kreuzen muss. Zusätzlich galt – wie im vergangen Jahr – ein absolutes Glas- und Bengalo-Verbot. Mitwirkende und Gäste schreckte das aber nicht ab.

Hunderte, wenn nicht Tausende von Besuchern säumten die Umzugsstrecke und feierten lautstark die Gruppen, Cliquen, Umzugswagen und Guggemusiken, die zum Teil aus der ganzen Oberrhein-Gegend angereist waren, um bei diesem Ereignis dabei zu sein. Neben starken Abordnungen aus Maulburg selbst, aus Schopfheim, Steinen und dem Kleinen Wiesental waren auch Gruppen und Wagen aus Wehr, aus Grenzach-Wyhlen, Rheinfelden, Bad Säckingen, dem Markgräflerland und dem Hotzenwald vertreten. Die Narren, die den weitesten Weg auf sich genommen hatten, kamen aus Freiburg, aus dem Ortenau-Kreis und aus Donaueschingen.

Der Umzug war wieder eine eindrückliche Vorstellung des Narrentreibens im ganzen Südwesten Deutschlands mit Hexen, Waggis, Dämonen und Gestalten aus der Vorstellungswelt der Bürger dieser Region.

Es war ein närrisches Großereignis der ganz besonderen Art, das einen Besucher aus Wehr sinnieren ließ: „Was wäre die Maulburger Fasnacht ohne den großen Nachtumzug?“

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