Maulburg Tochterfirmen schließen sich zusammen

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Das neu geformte Unternehmen Endress+Hauser Optical Analysis hat seinen Sitz in Ann Arbor. Foto: Endress+Hauser

Maulburg . Zum 1. Januar hat Endress+Hauser die beiden Tochterfirmen Spectra Sensors und Kaiser Optical Systems im neu geformten Unternehmen Endress+Hauser Optical Analysis zusammengeführt. Mit der Bündelung der Kompetenz auf dem Gebiet laserbasierter Messtechnik stärkt die Firmengruppe laut Pressemitteilung ihren Fokus auf Labor- und Prozessanalytik.

Um die Kompetenz in laserbasierten Messverfahren zu bündeln und die Grundlage für nachhaltiges Wachstum zu schaffen, wurden Spectra Sensors sowie Kaiser Optical Systems zum 1. Januar unter dem neuen Namen Endress+Hauser Optical Analysis zusammengeschlossen.

Mit der Akquisition der beiden US-Unternehmen im Jahr 2012 und 2013 hat Endress+Hauser innovative Technologien an Bord geholt. Durch die Absorptionsspektroskopie mittels abstimmbarer Laserdioden (TDLAS) von Spectra Sensors stärkte die Firmengruppe ihre Position in der Gasanalyse. Kaiser Optical Systems, ein laut Pressemitteilung weltweit führender Anbieter von Raman-Spektroskopie, verfügt über Fachwissen in der Analyse von Feststoffen, Flüssigkeiten und Gasen für eine Vielzahl von Anwendungen, einschließlich der Impfstoff-Produktion.

„Wir wollen unser Angebot für die Labor- und Prozessanalyse weiterentwickeln und ausbauen. Gemeinsam mit Endress+Hauser Liquid Analysis und dem Tochterunternehmen Analytik Jena bildet Endress+Hauser Optical Analysis ein wichtiges Element der Analysestrategie unserer Firmengruppe“, sagt  Manfred Jagiella, der im Endress+Hauser Executive Board für das Analysegeschäft verantwortlich ist.

„Unsere Kunden erwarten einfach zu bedienende, robuste Messgeräte, die zu ihren Anwendungen passen“, sagt Geschäftsführer John Schnake, der die neue Einheit führen wird.

Der Sitz von Endress+Hauser Optical Analysis befindet sich in Ann Arbor, Michigan (USA). Dort werden auch die Raman-spektroskopischen Instrumente entwickelt und hergestellt. Die TDLAS-Analysatoren werden weiterhin im kalifornischen Rancho Cucamonga produziert. Das neu geformte Unternehmen zählt rund 200 Mitarbeitende. Es bleibt vollständig im Besitz der Endress+Hauser-Gruppe.

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