Maulburg Viele Familien kommen zu Skibasar

Von Ralph Lacher

Nach zwei Jahren Unterbrechung lud der Skiclub Maulburg am Samstag wieder zu seinem Skibasar ein. Der frühere Vorsitzende Oliver Schultheiß und Skibasar-Organisator Sven Schröder waren insgesamt zufrieden mit dem Second-Hand-Verkauf. Allerdings war der Zuspruch nicht ganz so groß wie in der Zeit vor Corona.

Von Ralph Lacher

Maulburg. Die Gastgeber aus dem Skiclub und die sie unterstützenden Sportgeschäfte Lehr aus Todtnau und Sportmüller aus Lörrach hatten am Samstagvormittag die Artikel angenommen und die zusätzlich mitgebrachten Neuwaren im Ausstellungsraum des Autohauses Schultheiß platziert, wo der Skibasar schon seit 35 Jahren stattfindet. Die Qualität dessen, was die Leute zum Verkauf anlieferten, war sehr gut, sagten Schultheiß und Schröder.

Am Nachmittag erfolgte der Verkauf ans Publikum. Die Qualität der Skikleidung als auch die der Skier sowie der Skischuhe und -helme lockte die Kaufwilligen an. Wie nach den Erfahrungen der Vorjahre nicht anders zu erwarten, waren vor allem Skier und Skischuhe sowie Helme für Kinder der Renner.

Gute Beratung durch die Gastgeber

Fündig in diesem Bereich wurde die Hausener Mutter Birte Behncke, die mit Ehemann und den beiden Kindern für den Nachwuchs Skier und weitere Ausrüstungsgegenstände fand und von günstigem Preisniveau bei bester Qualität und guter Beratung durch die Gastgeber sprach.

Angetan vom Angebot war auch Klaus Weiß aus Rickenbach im Hotzenwald. Beim Vorbeifahren habe er das Hinweisschild gesehen und dann nach Internet-Recherche auch erfahren, dass der Skiclub Maulburg erfahren ist in Sachen Second-Hand-Verkauf. Weiß kaufte Skier und nutzte auch den Bindungsservice.

Wie Schultheiß und Schröder ausführten, seien erfreulich viele Familien gekommen. Sie hätten ihre Sportausrüstung, aus der die Kids herausgewachsen sind, am Vormittag gebracht und deckten sich später als Kunden mit neuem, passenden Gerät ein, erzählte Schultheiß.

Rezession auch im Skisport angekommen

Schröder fügte hinzu, dass der doch etwas unter den Zahlen von vor Corona liegende Zuspruch bei Anlieferern wie auch Käufern wohl damit zu tun habe, dass Inflation, Energiepreisdruck und Rezession auch im Wintersport angekommen seien.

Nicht wenige Skifahrer würden genau kalkulieren, fügte Oliver Schultheiß an. „Wir sehen uns in der sozialen Verantwortung, Skisport für alle Schichten zu ermöglichen – auch mit einem preisgünstigen Angebot beim Skibasar“, sagte Schultheiß.

Er, Sven Schröder und ihr gut zwei Dutzend Köpfe zählendes Skibasar-Team waren nicht nur als „Verkaufsabwickler“ gefragt, sondern vor allem als Fachleute in Sachen Beratung über Bindungen, Skigröße, Ansprüche an Schuhwerk und ähnliches. Zusätzlich bewirteten sie die Besucher noch mit Getränken und Speisen.

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