Maulburg Wie ein anspruchsvoller Bergaufstieg

Die Absolventen bei der Zeugnis-Übergabefeier bei Endress+Hauser in Maulburg. Foto: zVg Foto: Markgräfler Tagblatt

Am vergangenen Dienstag feierten 26 Auszubildende und Studierende gemeinsam mit Familien und Freunden ihren erfolgreichen Abschluss bei Endress+Hauser in Maulburg.

Maulburg. Nach der mehrjährigen Lehrzeit wurden den jungen Menschen von der Geschäftsleitung feierlich die Zeugnisse überreicht, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Die Ausbildungszeit ist wie ein anspruchsvoller Bergaufstieg. Christof Schröder, Bereichsleiter Personalmanagement, brachte diesen Vergleich in seinem Vortrag. Vor dem Aufstieg, wie auch vor dem ersten Tag im Ausbildungsbetrieb, sei der Respekt vor der Aufgabe groß. Eine anspruchsvolle Wanderung sei nichts für Angsthasen, denn es müssten auch steinige Abschnitte gemeistert werden. Aus denen, so Schröder, ziehe man aber oft noch mehr Erkenntnisse als aus leichten Aufgaben.

Bei dem Messgerätehersteller in Familienhand werde daher nach dem Motto „fördern und fordern“ neben der technischen Seite auch viel Wert auf die persönliche Weiterentwicklung in der Ausbildung gelegt.

Die Reise bei Endress+Hauser war für die Absolventen vielseitig. Bei Einsätzen in verschiedenen Abteilungen sowie anderen Endress+Hauser-Standorten, in interdisziplinären Projekten oder beim Aufenthalt in Auslandsniederlassungen lernten sie unterschiedliche Herangehensweisen und Perspektiven und wurden in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert.Florian Hess, Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung, begeisterte sich vor allem für die Arbeit mit neuen Technologien. „Wir durften uns in Projektphasen mit dem Thema erweiterter beziehungsweise virtueller Realität beschäftigen. Dabei organisierten wir uns im Team ganz ohne Vorgesetzte. Die Ausbilder standen uns bei Bedarf unterstützend zur Seite“, sagte Florian Hess.

Richard Wassmer, Elektroniker für Geräte und Systeme, empfindet vor allem die abteilungsübergreifenden Projekte als Mehrwert seiner Ausbildung bei Endress+Hauser. Er arbeitete mit Auszubildenden anderer Ausbildungsberufe und Jahrgänge zusammen, so unterstützten sie sich themenübergreifend gegenseitig bei ihren Projekten. „Die Arbeit mit anderen Abteilungen hat mir geholfen, auch mal aus meiner Komfortzone rauszukommen“, erklärt Richard Wassmer. Auf dem Gipfel angekommen, ergeben sich für die ehemaligen Auszubildenden und Studierenden neue Perspektiven beim Blick zurück und nach vorne. Bei vielen ist bereits das nächste Abenteuer in Sicht: Sie besuchen eine weiterführende Schule, beginnen ein Studium oder übernehmen Verantwortung bei Endress+Hauser.

Für 2020 besetzt das Unternehmen wieder 47 offene Ausbildungsstellen, davon 13 Studienplätze. Die Bewerbungsphase hat begonnen.

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