Maulburg Windräder und Solarhäuser gebaut

Kreatives Erleben und Gestalten mit Ursel Trefzer und Tobias Hohenstatter, auch mit einem gemeinsamen Sandpainting-Objekt, war angesagt bei der ersten „Dorfstübli“-Woche im Rahmen des Maulburger Ferienspaß-Programms.                                                                                                                                                                                                                                                 Foto: Ralph Lacher

Maulburg - Nach den  gut angenommenen ersten zwei „Dorfstübli“-Tagen mit Workshops zum Thema WLAN und „Bauen, Gestalten, Erleben“ war die erste „Dorfstübli“-Woche im Rahmen der veränderten Ferienspaß-Angebote dem Thema kunsthandwerklich-technisches Gestalten und Spielen mit Eigen-Kreationen gewidmet.

In der konkreten Umsetzung spannte Tobias Hohenstatter, Leiter der Einrichtung seit gut zwei Jahren, mit Ursel Trefzer, Fachfrau für Kinderbetreuung aus der örtlichen AWO und deren Kinder-Nachmittagsbetreuungs-Angebot zusammen. „Ursel hat viele tolle Ideen eingebracht“, lobte Hohen­statter am Ende der fünf Tage.

Die Werkstätten im Gebäude waren hergerichtet, die acht Ferienspaß-Kinder spielten aber auch viel draußen unter den schattenspendenden Kastanien. Es sei darum gegangen, an den fünf Tagen für fünf Stunden gemeinsam Spaß und Freude zu haben, zu spielen und zu basteln, aber auch zu lernen, sagte „Tobi“, bevor er nach dem gemeinsamen Mittagessen am Freitagnachmittag die Kinder verabschiedete. Zuvor hatten diese mit dem Dorfstübli-Leiter und mit Ursel Trefzer mit dem Elektrobaukasten ein „Solar-Modellhaus“ gebaut, kleine Windräder dazu gemacht, bei einem Waldtag auch Wasserräder in Betrieb gesetzt und bei Schnitzeljagden allerlei Interessantes im weitläufigen Maulburger Gelände erfahren und erkundet.

Gebaut wurde auch noch, aus Ytong-Steinen entstanden kleine Kunstwerke. Dass sechs der acht Teilnehmer Mädchen waren, diese auch im technischen Bereich fit und motiviert zur Sache gingen, erfreute die beiden Dorfstübli-Wochen-Gastgebenden sehr. Und natürlich machten diese auch kreative Angebote, etwa ein Sandpainting-Mandela auf dem Platz zwischen Dorfstübli, Kindergarten und Schulcampus.

Auch freies Spielen war möglich, entweder im Dorfstübli in den vorbereiteten Spielbereichen, an Glücksrad oder Labyrinth, bei Würfelspiele und ähnlichem.

Zum Angebot gehörte auch das gemeinsame Frühstück und Mittagessen, das im Gegensatz zu den Ferienspaß-Veranstaltungen vergangener Jahre nicht zusammen zubereitet wurde. Der Dorfstübli-Leiter war „Chefkoch“ für Frühstück und Mittagessen für die acht Kinder ab sechs Jahren und für Ursel Trefzer. Das Thema „gesunde Ernährung“ vermochten Hohenstatter und Ursel Trefzer aber trotz dieser Corona geschuldeten „Verköstigungs-Variante“ zu vermitteln - kindgerecht wie all die anderen Angebote bei der Dorfstübli-Woche war auch dies.

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