Müllheim Bilder aus dem Weltall

Alexander Anlicker
Eine Serie von zwölf Bildern zur Erforschung des Mondes wurde zwischen den Jahren mit einer Amateurfunksendeanlage von der ISS gesendet. Fotos: ARISS/ Collage: Alexander Anlicker

Funkamateure aus dem Markgräflerland haben zwischen den Jahren Funksignale aus dem Weltraum empfangen: Eine Serie von zwölf Bildern wurde zwischen den Jahren, vom 26. bis 31. Dezember, bei einem ARISS SSTV-Event von der Internationalen Raumstation (ISS) über eine Amateurfunkstation im russischen Segment gesendet.

Von Alexander Anlicker

Müllheim. Die Abkürzung SSTV steht dabei für Slow Scan Television und bezeichnet die Übertragung von Standbildern über Funk. Wie bei einem Fax werden die digitalen Bilddaten in analoge Töne umgewandelt und gesendet. Diese können mit einem Funkgerät als FM-Signal empfangen und dann mittels PC-Software oder Handy-App wieder in ein Bild umgewandelt werden.

Das ARISS (Amateur Radio on the International Space Station) Event stand unter der Überschrift „Lunar Exploration“. Die Bilderserie ist den vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Mondmissionen der an der ISS beteiligten Institutionen gewidmet.

Auch Mitglieder des DARC (Deutscher Amateur-Radio-Club) Ortsverband A47 Markgräflerland haben sich während der Überflüge der ISS über Deutschland auf die Bilderjagd gemacht. Dem Funkamateur Stephan Denzer (DH0GDE) aus Feldberg ist es gelungen, alle zwölf Bilder zu empfangen. Etwa fünf Überflüge, an denen die Funksignale von der ISS empfangen werden können, gibt es pro Tag. Diese dauern zwischen drei und sechs Minuten. Die Übertragung eines SSTV-Bilds benötigt etwa zwei Minuten.

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