Müllheim Das Ziel ist erreicht

Das Atomkraftwerk Fessenheim wird stillgelegt. Foto: sba Foto: Weiler Zeitung

Müllheim (anl). Im Rahmen der Haushaltskonsolidierung stellt die Müllheimer Stadtverwaltung auch Mitgliedschaften in Vereinen und Verbänden auf den Prüfstand. Die Verwaltung hat daher dem Gemeinderat vorgeschlagen, aus dem Trinationalen Atomschutzverband (TRAS) auszutreten.

Coronabedingt sollte der Beschluss im Umlaufverfahren gefasst werden, doch da diese einstimmig sein müssen, kam das Thema auf die Tagesordnung der jüngsten Sitzung. „Wir sehen keinen Grund mehr in der TRAS-Mitgliedschaft, das Ziel ist erreicht“, sagte Bürgermeister Martin Löffler mit Blick auf die Abschaltung des ersten Reaktorblocks und die für Juni geplante Abschaltung von Block 2 im Atomkraftwerk Fessenheim.

Stadträtin Dora Pfeifer-Suger (ALM/Grüne) hält den Austritt für zu früh. „Es ist nicht klar, was weiter passiert und ob doch nicht Atomkraft bleibt“, sagt sie mit Blick auf die Nutzung als Zwischenlager oder gar den Bau eines völlig neuen Reaktors. Darüber hinaus verwies sie darauf, dass es nicht nur um Fessenheim gehe, sondern auch um das gar nicht so weit entfernte Kraftwerk im schweizerischen Leibstadt.

Der Gemeinderat stimmte am Ende mehrheitlich mit Ausnahme der Fraktion der Grünen sowie SPD-Stadträtin Myriam Egel und Christian Mees von den Freien Wählern für den TRAS-Austritt zum Jahresende.

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