Müllheim „Die gute Stube von Müllheim“

An der Neueröffnung der „Esskultur“ im Müllheimer Bürgerhaus nahmen zahlreiche Gäste, darunter Mitglieder des Gemeinderats, teil. Foto: Volker Münch

Müllheim - Ganze 466 Tage war das bisherige Park­restaurant im Bürgerhaus geschlossen. Jetzt öffnete es wieder unter dem neuen Namen „Esskultur“. Neuer Glanz und ein modernes Interieur setzten vom ersten Tag an Akzente.

Die Neugierde war groß: Mitglieder des Gemeinderats, der Stadtverwaltung und zahlreiche interessierte Bürger wollten bei der Neueröffnung dabei sein. „Die Eröffnung des Restaurants hat lange auf sich warten lassen“, sagte Bürgermeisterin Astrid Siemes-Knoblich. Mit Blick auf das ins Bürgerhaus inte­grierte Restaurant sprach sie von der „guten Stube Müllheims“ und brachte damit die Bedeutung für die Stadt und die Region zum Ausdruck. Siemes-Knoblich ging noch weiter: „Dieses Restaurant ist deshalb der Leithammel unter den gastronomischen Betrieben.“ Schließlich werde das Bürgerhaus für viele unterschiedliche Veranstaltungen – beispielsweise Bälle, Konzerte, Theater oder Tagungen – genutzt. Als „Schaufenster der Stadt“ sei es immer ein wichtiger Treffpunkt in der Gesellschaft gewesen.

Mit der Neugestaltung des Restaurants und dem Konzept des neuen Pächtertrios Christian Sprießler, Christiane Reißmann und Susanne Kirsch würden neue Akzente gesetzt. „Wir haben bereits viele gute Kritiken sowohl für die ersten Kontakte mit den Betreibern als auch für die Neugestaltung des Restaurants erhalten“, sagte die Bürgermeisterin. Sie habe deshalb für die Zukunft ein gutes Gefühl.

Die zugegebenermaßen nicht alltägliche Innenarchitektur passe gut in die heutige Zeit und setze für einen Neuanfang deutliche Zeichen.

„Wir haben uns mit Ihnen auf diesen Tag gefreut“, betonte Günter Danksin in seiner Funktion als Geschäftsführer der Bürgerhaus-Betriebs-Gesellschaft (BBG). Gemeinsam habe man auf diesen Tag hingearbeitet und in rekordverdächtiger Zeit das Aussehen und die Innenarchitektur des Restaurants auf links gedreht. Danksin brachte es auf den Punkt: „Das Restaurant wurde aus seinem Dornröschenschlaf erweckt.“ Er dankte dem Gemeinderat für die Bereitstellung der Finanzmittel in Höhe von etwa 400 000 Euro für die Modernisierung.

In Kooperation mit den KFA-Architekten sei aus seiner Sicht ein „pfiffiges Konzept“ entwickelt worden, das von „ausgezeichneten Handwerkbetrieben in Rekordzeit umgesetzt wurde“. Mit Kupfer belegte Wandplatten, runde Kanten, Bullauge, neue LED-Lichttechnik, Holzakzente an der Decke, neue Tische und Stühle sowie ein flexibles Raumkonzept sind nur einige Beispiele einer umfassenden Liste von neuen Gestaltungsakzenten, führte Architekt Wolfgang Albanbauer aus.

„Wir hoffen, dass die Vakanz durch unser Tun bei den Menschen in Müllheim und der Region schnell in Vergessenheit gerät“, sagte Christian Sprießler für die Pächter.

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