Müllheim Gleich vier Schüler erreichen die Traumnote 1,0

Die Abiturienten des Markgräfler Gymnasiums. Foto: Susanne Steffen-Lebek

Müllheim - „So wie jetzt wird’s nie wieder sein“ – unter diesem Motto ließ An­dreas Gorgas, der Schulleiter des Markgräfler Gymnasiums, die Schulerfahrungen der diesjährigen Abiturienten bei der feierlichen Zeugnisausgabe Revue passieren. Vorbei die Zeit der vielen Klassenarbeiten, der regelmäßigen Hausaufgaben und harten Cooper-Tests, der Bildbeschreibungen zu Beginn von Unterrichtsstunden, der unzähligen Partnerarbeits-Phasen und Besprechungen im Klassenrat sowie vielem mehr. „Endlich beginnt die Freiheit“, zitierte er einen glücklichen, erleichterten Schüler und beleuchtete die zahlreichen Vorteile des Abiturs und die Möglichkeiten, die Abiturienten in Deutschland zum Ende ihrer Schulzeit offen stehen.

„Wir können werden, was wir wollen“ – denn das Angebot an Studien- und Berufsangeboten ist breit und die Fördermöglichkeiten sind vielfältig.

Darüber hinaus genießen junge Leute weitere „Privilegien“, die nicht zu jeder Zeit und in jedem Land selbstverständlich waren oder sind: „Ihr könnt eure Individualität leben und euren Beruf nach eurer Neigung wählen.“ Schulleiter Gorgas mahnte seine – nun ehemaligen – 90 Schützlinge aber auch, nicht nur Verantwortung für sich selbst, sondern auch innerhalb der Gesellschaft zu übernehmen, nicht nur fachliche, sondern auch soziale Fähigkeiten weiterzuentwickeln und sich engagiert für die Gesellschaft einzusetzen.

Dass diese große Freiheit der Entscheidung nicht immer leicht ist, daran erinnerte Heike Meichsner vom Förderverein des Markgräfler Gymnasiums. „Sapere aude“, rief sie den Abiturienten zu und wünschte ihnen damit nicht nur den Mut, nach reiflicher Überlegung eine Entscheidung zu treffen, sondern auch den Mut, diese immer wieder neu zu reflektieren und sie gegebenenfalls zu ändern oder nachzujustieren, wenn dabei „Verstand und Bauchgefühl“ nicht mehr im Einklang sind.

Preise vergeben

Im Namen des Fördervereins überreichte sie zwölf Abiturienten einen Preis für insgesamt hervorragende Leistungen mit einem Abiturdurchschnitt zwischen 1,0 und 1,4, wobei in diesem Jahr die Traumnote 1,0 gleich von vier Schülern erreicht wurde: Samuel Eisinger, Cedrik Schamberger, Jana Sütterlin und Mira Zöllin, Yannick Schneider, Elena Pracht, Kim Bühler, Lara Cuda, Fiona Götz, Anne Malus, Anna-Maria Piskac und Lara Schadwinkel.

Sarah Weber zeichnete sie mit dem erstmals ausgelobten Ehrenpreis des Fördervereins für besonderes Engagement für die Schulgemeinschaft aus. Mit 26 weiteren Preisen konnte Schulleiter Gorgas hervorragende Leistungen in einzelnen Fächern auszeichnen.

Deutsch: Elena Pracht (Scheffel-Preis), Mira Zöllin (Lesegesellschaft Müllheim); Geschichte: Cedrik Schamberger (Schnabel-Medaille); Englisch: Maike Treß, Elena Pracht (Lions-Club); Italienisch: Lara Cuda (Dante-Gesellschaft); Politik: Elena Pracht (Sparkasse Markgräflerland); Philosophie: Anne Malus; Religion: Anne Malus (evangelisches Pfarramt Müllheim); Wirtschaft: Samuel Eisinger (Südwestmetall); Mathematik: Mira Zöllin (Deutsche Mathematiker-Vereinigung), Samuel Eisinger (Beidek); Physik: Jana Sütterlin (Porsche-AG), Lara Schadwinkel und Jana Sütterlin (Deutsche Physikalische Gesellschaft); Chemie: Lara Cuda, Jana Sütterlin (Gesellschaft deutscher Chemiker); Biologie: Cedrik Schamberger (Stadtwerke), Mira Zöllin (Fachpreis), Samuel Eisinger (Karl-von-Frisch-Preis); Musik: Hanna Fischer (Volksbank Müllheim); Kunst: Anna-Maria Piskac; Sport: David Maier (Maul-Medaille); Sonderpreise: Samuda (Schulsanitätsdienst): Kim Bühler, Lara Cuda sowie Jakob Bertleff (Klasse 11); Gestaltung des Schulplaners: Chiara Gernhardt.

Die 90 Abiturienten erreichten insgesamt einen „beachtlichen Abiturdurchschnitt von 2,2“ und liegen damit leicht über dem Landesdurchschnitt, freute sich Schulleiter Gorgas.

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