Müllheim „Hwan-yeonghabnida – Herzlich Willkommen“

Schüler der 13. Klassen des Technischen Gymnasiums waren zum Schüleraustausch in Südkorea. Foto: zVg Foto: Weiler Zeitung

Die 13. Klasse des Technischen Gymnasiums an der Georg-Kerschensteiner-Schule (GKS) in Müllheim machte sich kürzlich auf den Weg nach Südkorea. Im Rahmen einer Schulpartnerschaft erfolgte nun die zweite Runde des Austauschs, nachdem im vergangenen Schuljahr koreanische Schüler und Lehrkräfte in Müllheim zu Besuch waren.

Das Programm war vollgepackt und vielfältig. So besuchten die Schüler des Technischen Gymnasiums beispielsweise das National War Museum, das Hanok Village, in welchem traditionelle koreanische Häuser ausstellt sind, den Lotte World Tower – das mit 555 Metern höchste Gebäude Koreas – und auch den Königspalast in Seoul, von dessen Größe alle sehr beeindruckt waren. Auch die koreanische Esskultur wurde ausgiebig getestet. Und natürlich durfte auch der Besuch einer Karaoke-Bar nicht fehlen.

Nach ein paar Tagen der Eingewöhnung und ausgiebigen Besichtigungen stand am die Begehung der koreanischen Partnerschule, der Robot High School, auf dem Programm. Schulleiter Shin-Yeol Shin führte die TG-Klasse, deren Lehrer Jessica Graf und Mirko Schneider sowie Schulleiterin Beate Wagner durch die Räume. Nach einer Begrüßungszeremonie kam es zum feierlichen Akt: Das Memorandum of Understanding, ein internationales Austauschabkommen zwischen den beiden Schulen wurde unterzeichnet. „Es ist die Basis für eine hoffentlich weiterhin gute Zusammenarbeit quer über den Globus“, heißt es in einer Mitteilung der Schule. Beide Schulen hoffen, von den Stärken der jeweils anderen lernen zu können. Shin-Yeol Shin wünscht sich auch, dass die Schüler Vertrauen in ihre Fähigkeiten auf dem internationalen Markt gewinnen und die Notwendigkeit erkennen, Englisch zu lernen.

Im Zuge dieser Übereinkunft übergab Beate Wagner eine Müllheimer Fasnetsmaske als Gastgeschenk.

Auch der Schulalltag in Korea war für die deutschen Schüler ein Erlebnis. Sie hielten dort zunächst kurze Vorträge über Deutschland und lernten dann im Fach „Drohne“, einen Quadrocopter zu fliegen. Ihre Orientierung und Handlungsfähigkeit im virtuellen Raum konnten sie mit einer VR-Simulation testen.

Die Robot High School stellt ihren Schülern auch viele Materialien zur Roboterherstellung zur Verfügung. Zusammen mit den koreanischen Schülern konstruierten die deutschen Schüler dann auch eigene „Spinnenroboter“, sechsbeinige Roboter, die sich mit Joysticks steuern lassen und mit Ultraschallsensoren ausgestattet sind.

Nach zwei aufregenden Wochen kehrten die Schüler mit vielen Erfahrungen und Eindrücken zurück.

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