Müllheim Keine Verbandsumlage fällig

Weiler Zeitung
Der Gemeindeverwaltungsverband Müllheim-Badenweiler ist unter anderem für die Gemeindeverbindungsstraßen zuständig. Größte Investition im Haushaltsplan ist die Abschlusszahlung für den bereits fertiggestellten Bahnübergang Richtberg. Foto: Anlicker Foto: Weiler Zeitung

Die Verbandsversammlung des Gemeindeverwaltungsverbands Müllheim-Badenweiler hat in ihrer jüngsten Sitzung den Haushaltsplan beschlossen.

Von Alexander Anlicker

Müllheim. Die gute Nachricht für die Mitgliedsgemeinden Auggen, Badenweiler, Buggingen, Müllheim und Sulzburg ist, dass auch im Jahr 2020 keine Verbandsumlage fällig wird.

Die mittelfristige Verbandsplanung sieht jedoch für das Folgejahr 2021 erstmals eine Umlage vor.

Der Ergebnishaushalt sieht Erträge von rund 1,52 Millionen Euro und Aufwendungen von 1,61 Millionen Euro vor. Der Ergebnishaushalt schließt mit einem Defizit von 90 000 Euro.

Der Finanzhaushalt weist Einzahlungen von 1,35 Millionen Euro und Auszahlungen von 1,36 Millionen Euro auf und schließt mit einem Zahlungsmittelbedarf von 14 600 Euro.

Das negative Ergebnis könne mit den erwirtschafteten Überschüssen der Jahre 2018 und 2019 abgedeckt werden, erläuterte Verbandkämmerer Günter Danksin. Daher könne auf eine Umlage verzichtet werden. Größere Investitionen in die Gemeindeverbindungsstraßen stehen in diesem Jahr nicht an. 50 000 Euro sind für die Schlussforderung für den Bahnübergang Richtberg vorgesehen.

Der Verbandsvorsitzende, Auggens Bürgermeister Fritz Deutschmann, freute sich, dass der Verband ohne Umlage auskomme, und zeigte sich zuversichtlich, was die Gebühreneinnahmen angeht. „Es wird gebaut“, betonte Deutschmann mit Blick auf die Bauanträge, die einen großen Teil der Gebühren ausmachten.

Insgesamt rechnet der Verband mit Gebühreneinnahmen von 526 000 Euro. Ein weiterer großer Einnahmeposten sind Bußgelder, diese sind mit rund 400 000 Euro veranschlagt.

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