Müllheim Merk verlässt das Markgräfler Musuem

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Jan Merk Foto: Anlicker

Müllheim. Jan Merk, Kulturdezernent und langjähriger Leiter des Markgräfler Museums verlässt Müllheim und übernimmt die Leitung des Dreiländermuseums in Lörrach.

Nachdem er vom Lörracher Hauptausschuss am Donnerstagabend einstimmig zum neuen Leiter des Dreiländermuseums gewählt wurde, hat Merk am Freitagmorgen per E-Mail die Medien und langjährige Wegbegleiter informiert.

„Anfang November ist es genau 20 Jahre her, dass ich zunächst als Museumsleiter, seit rund zehn Jahren auch als Dezernent für die Stadt Müllheim tätig bin. Getragen von aufgeschlossenen Gemeinderäten und der Stadtverwaltung haben wir in kleinen Teams mit starkem freiwilligem bürgerschaftlichem Engagement viel erreicht. Ich bin sehr dankbar dafür, und ich habe weitere Pläne im Gepäck. Ich habe nichts gesucht, und nichts zieht mich weg. Nicht zuletzt als überzeugter Teamplayer und darüber hinaus konnte ich wertvolle persönliche Kontakte knüpfen – mit vielen Menschen fühle ich mich eng verbunden. Müllheim ist mir zur zweiten Heimat geworden“, schreibt Merk.

In seiner Heimatstadt Lörrach wechselt nun unerwartet der Leiter des Dreiländermuseums, Markus Moehring, früher als geplant in den Ruhestand. „Nach einem Entscheidungsprozess, den ich mir nicht leicht gemacht habe, habe ich meinen Hut für die Leitungsposition des trinational ausgerichteten Dreiländermuseums in den Ring geworfen“, erklärt Merk. Die grenzüberschreitende europäische Arbeit mit einem großen Veranstaltungsbereich in Lörrach sei für ihn eine neue Herausforderung und zugleich eine große Chance.

„Auch Lörrach liegt im Markgräflerland – das bietet beruhigenderweise die Möglichkeit, wertvolle Kontakte nach Müllheim zu halten und hier beispielsweise in manchen ehrenamtlichen Gremien, in denen ich gerne mitwirke, zu verbleiben. Sehr wichtig ist mir auch ein guter Übergang. Im nächsten halben Jahr werde ich weiter mit voller Energie in Müllheim arbeiten und mit allen Beteiligten für angefangene Projekte und die Weiterarbeit in den verschiedenen Bereichen gute Lösungen suchen“, schreibt Merk abschließend.

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