Müllheim Nur die Eisbahn wäre möglich

Weiler Zeitung
Die Eisbahn auf dem Markgräfler Platz könnte es geben. Letztlich entscheidet der Veranstalter. Foto: Alexander Anlicker

Nicht nur die unsichere Corona-Lage, auch bevorstehende Baustellen im Stadtgebiet erschweren den Neustart von Veranstaltungen in Müllheim. Theoretisch grünes Licht gab es im Gemeinderat für die Eisbahn. Die Herbst-Autoschau, der Jahrmarkt und der Weihnachtsmarkt am Lindle können allerdings definitiv nicht stattfinden.

Von Alexander Anlicker

Müllheim. Die Eisbahn auf dem Markgräfler Platz kann stattfinden. Hier könne man die Zugänge viel besser kontrollieren, meinte Bürgermeister Martin Löffler. Zudem ließe sich durch den Verzicht auf eine Live-Bühne der Abstand zwischen den Verkaufsständen erhöhen. Letztlich müsse allerdings der Veranstalter „Karo Events“ über die Durchführung entscheiden.

Herbst-Autoschau

Der eigentlich geplante Tagesordnungspunkt zur Genehmigung eines verkaufsoffenen Sonntags anlässlich der Herbst-Autoschau wurde in der jüngsten Ratssitzung abgesetzt. Aufgrund von verschiedenen Baumaßnahmen an der Werderstraße habe sich der Gewerbeverein dazu entschlossen, die für den 7. November geplante Veranstaltung abzusagen, weil für die Autoausstellung zu wenig Platz wäre, wie Löffler dem Gemeinderat berichtete.

Unter anderem wird die Werderstraße für den Anschluss des Sparkassenparks an Strom, Gas und Wasserleitung halbseitig gesperrt. Ende Oktober soll zudem mit dem Bau der Fernwärmeleitung in der Werderstraße für den Anschluss des Amtsgerichts begonnen werden.

Jahrmarkt

Abgesagt wurde auch der traditionelle Jahrmarkt, der am 4. und 5. November stattfinden sollte. Bürgermeister Löffler betonte, dass die Entscheidung hierfür schwer gefallen sei. Als problematisch stuften Löffler und Hauptamtsleiter Dominik Fröhlin die rechtlichen Rahmenbedingungen aufgrund der Befristung der Corona-Verordnung ein. Die aktuelle Verordnung laufe aus und die neue Verordnung werde erst kurzfristig veröffentlicht. Als Veranstalter und zugleich Genehmigungsbehörde stecke die Stadt hier in einer Zwickmühle, meinte der Rathauschef.

Laut Auskunft der zuständigen Ministerien sei ein Jahrmarkt nicht mit einem Wochenmarkt vergleichbar, da nicht nur Waren des täglichen Bedarfs angeboten würden. Zudem seien die gastronomischen Angebote über den ganzen Markt verteilt. Für diese gelten unterschiedliche Auflagen und die seien schwer zu überwachen, lautete das Fazit von Fröhlin.

Aus dem Gemeinderat kam der Einwand, dass die kulinarischen Angebote ja an einem Ort gebündelt werden könnten. Dora Pfeifer-Suger bemängelte zudem, dass auch der Rummel auf dem Viehmarktplatz abgesagt wurde.

Weihnachtsmarkt

Auch der Weihnachtsmarkt am Lindle werde nicht stattfinden, berichtete der Bürgermeister und verwies darauf, dass dies eine private Veranstaltung sei. Die Organisatoren haben den Markt wegen des pandemiebedingten Mehraufwands von sich aus abgesagt.

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