Müllheim Postkarten und „Kuchen auf Rädern“

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Stellvertretend für die am Schulsozialprojekt beteiligten Klassen übergab die Projektkoordinatorin und Lehrerin an der Michael-Friedrich-Wild-Grundschule, Carolin Giesa, rund 400 Weihnachts-Postkarten an Frank Schamberger, Abteilungsleiter Soziale Dienste des DRK-Kreisverbands Müllheim. In den vergangenen Tagen sorgten diese bei den vom DRK-Kreisverband betreuten Senioren für eine große Freude. Foto: DRK-KV Müllheim

Kooperation: Grundschüler und Helfer des DRK in Aktion / Freude bei mehr als 400 Senioren

Von Schülern der Müllheimer Michael-Friedrich-Wild-Grundschule liebevoll gestaltete Postkarten sorgten für eine besondere Freude bei mehr als 400 Senioren in der Region Müllheim.

Müllheim. Seit den Herbstferien war die gesamte Schule über alle Klassenstufen aktiv, um Postkarten für die vom Team der DRK-Seniorenarbeit im Markgräflerland betreuten Senioren zu basteln. Stellvertretend für die am Projekt beteiligten Klassen übergab die Projektkoordinatorin und Lehrerin an der Michael-Friedrich-Wild-Grundschule, Carolin Giesa, die liebevoll mit Tannenbaum-, Weihnachtskugeln und Sternmotiven angefertigten Postkarten an Frank Schamberger von der DRK-Servicestelle Seniorenarbeit.

Kooperation besteht seit mehr als zehn Jahren

Die „Weihnachtskarten-Manufaktur“ der Schüler war Bestandteil einer Kooperation des DRK-Kreisverbands Müllheim mit der Michael-Friedrich-Wild-Grundschule, die seit mehr als zehn Jahren besteht. Die Postkarten wurden vom Roten Kreuz bereits Anfang Dezember zusammen mit der traditionellen Adventspost versandt. Weitere rund 40 Postkarten fanden über die Adventsaktion „Kuchen auf Rädern“ der DRK-Seniorenarbeit mit einem kleinen Päckchen mit selbstgebackenem Kuchen den Weg zu älteren Menschen in der Region. Rund zwölf ehrenamtliche Helfer aus dem Team der DRK-Seniorenarbeit waren als Kuchenbäckerinnen, beim Verpacken der Briefe und Kuchen-Päckchen und als Fahrer in die Aktion eingebunden. „Die schönen Postkarten sind auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie wieder eine ganz besondere Freude für unsere Senioren“, stellte Schamberger bei der Übergabe der Postkarten fest.

Oft alleinstehend und wenig soziale Kontakte

Die Senioren, die durch die ehrenamtlichen Mitarbeiter der DRK-Servicestelle Seniorenarbeit betreut werden, sind oft alleinstehend und verfügen in vielen Fällen über wenig familiäre oder sonstige soziale Kontakte. Eine Postkarte von einem Enkel oder Urenkel zu Weihnachten zu erhalten, sei deshalb oft eine Seltenheit, heißt es abschließend in der Mitteilung des DRK.

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