Neuenburg „Alle Zusagen wurden eingehalten“

Mit der Sanierung der Landesstraße L 134 zwischen Neuenburg und Grißheim soll am Kreisverkehr am nördlichen Ortsausgang begonnen werden. Foto: AlexanderAnlicker Foto: Weiler Zeitung

Neuenburg am Rhein (anl). Nachdem im vergangenen Jahr die Landesstraße 134 von Schliengen bis Neuenburg saniert wurde, ist in diesem Jahr das Teilstück von Neuenburg bis zum nördlichen Ortsausgang von Grißheim an der Reihe. Dieter Bollinger, Baureferatsleiter Süd des Regierungspräsidiums Freiburg am Dienstsitz Bad Säckingen, und die zuständige Bauleiterin Melanie Wodtke stellten im Neuenburger Gemeinderat die Sanierungspläne vor.

Ein „großes Lob“, sprach Neuenburgs Bürgermeister Joachim Schuster sowohl dem Regierungspräsidium als auch dem Landratsamt aus. Die Stadt habe im Zusammenhang mit der Landesgartenschau Gespräche mit beiden Behörden darüber geführt, welche Maßnahmen notwendig wären. „Es sind alle Zusagen eingehalten worden“, lobte Schuster auch mit Blick auf die bereits fertig gestellten Kreisverkehre auf der Bundesstraße 378.

Die L 134 wird ab Ende August von Neuenburg bis Grißheim auf einer Länge von 7,4 Kilometern saniert. Während der zehnwöchigen Bauzeit wird der Verkehr über die Bundesstraße 3 umgeleitet.

Melanie Wodtke stellte die Details der geplanten Baumaßnahme vor, die sich in fünf Bauabschnitte unterteilt. Im Mittelpunkt steht die Sanierung des Fahrbahnbelags, parallel dazu sollen aber auch Bushaltestellen ertüchtigt werden und der parallel zur Straße verlaufende Fuß- und Radweg ausgebessert werden.

Der erste Bauabschnitt umfasst den Kreisverkehr am nördlichen Ortsausgang, hier sollen Risse in der Fahrbahn saniert und das Bankett befestigt werden. Parallel dazu soll die Bushaltestelle an der Ecke Breisacher/Freiburger Straße barrierefreier umgebaut werden.

Als zweiter Bauabschnitt schließt sich die Straße vom Kreisverkehr bis zur südlichen Ortseinfahrt von Zienken an. Dabei ist auch geplant, den Fuß- und Radweg zu sanieren. Allerdings sei nicht geplant den Weg komplett neu zu machen sondern nur Schadstellen zu reparieren. Der Fuß- und Radweg soll auch während der gesamten Bauphase für die Nutzer offen bleiben, erklärte Wodtke auf Nachfrage aus dem Gemeinderat.

Die Ortsdurchfahrt Zienken ist der dritte Bauabschnitt. Hier soll unter anderem ein „lärmreduzierter Belag“ aufgebracht und die Straßenentwässerung ertüchtigt werden. Ferner werden auch die Bushaltestellen saniert. Der barrierefreie Umbau scheitere jedoch daran, dass der Gehweg zu schmal und die „Absturzhöhe“ für Kinder auf die Straße zu hoch sei. Anwohner und die Beschäftigten der Firma Kaltenbach sollen ihre Grundstücke und ihren Arbeitsplatz anfahren können, erklärte Wodtke. Die Zufahrt nach Zienken soll über die B3 und die Zienkener Straße ab Hügelheim als Einbahnstraße erfolgen. Je nach Baufortschritt geht es dann nach Süden oder nach Norden wieder hinaus. Nur an einem Tag sei eine Vollsperrung für das Aufbringen der Feindecke erforderlich. Hier laufe jedoch noch die weitere Detailplanung und Abstimmung. Stadträtin Michaela Mertes regte das Aufbringen eines Radschutzstreifens an. Die gebe die Fahrbahnbreite jedoch nicht her, allenfalls Markierungen am Ortseingang, wo der Radweg endet, seien möglich, hieß es.

Am nördlichen Ortsausgang von Zienken soll auch eine schraffierte an den Radweg grenzende Fläche auf der Höhe der Zufahrt zum Baggersee zurückgebaut werde. Wildparker hätten hier immer wieder Radfahrer behindert.

Der vierte Bauabschnitt reicht vom Ortsausgang Zienken bis zur Abzweigung zum Kieswerk beziehungsweise zur Nato-Rampe in Grißheim. Der fünfte und letzte Bauabschnitt umfasst die restliche Ortsumfahrung bis zur Kreuzung am nördlichen Ortsausgang von Grißheim.

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