Neuenburg Brennende Müllcontainer im Keller

Im Untergeschoss der Neuenburger Wohnanlage „Unser Park“ ist es am Mittwoch gegen 20 Uhr zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Die Feuerwehr hatte den Brand gegen 21.20 Uhr gelöscht. Zwei größere Papiercontainer hatten Feuer gefangen.

Neuenburg am Rhein. Aufgrund der Rauchentwicklung mussten etwa 60 Bewohner aus vier Gebäudeteilen vor­übergehend ihre Wohnungen verlassen. Vorsorglich waren sie von der Polizei evakuiert worden. Die Anwohner wurden zum nahegelegenen Fridolinhaus gebracht, wo sie vom Rettungsdienst versorgt wurden. Nachdem die Feuerwehr das Gebäude belüftet hatte, konnten sie in ihre Wohnungen zurückkehren.

Beim Eintreffen der Feuerwehr gegen 20 Uhr quoll bereits dichter Rauch aus einem Lüftungsschacht des Innenhofs. Zunächst war unklar, was genau brannte. Von mehreren Seiten rückten Einsatzkräfte unter Atemschutz in den Gebäudekomplex vor, wie die Feuerwehr mitteilt.

Das Vordringen zur Brandstelle gestaltete sich aufgrund der starken Rauch- und Hitzeentwicklung sehr schwierig. Dennoch gelang es der Feuerwehr, eine Brandausbreitung innerhalb der Wohnanlage zu verhindern.

Die Brandstelle konnte schließlich im gemeinschaftlichen Abfallkeller lokalisiert werden, hier brannten mehrere große Müllcontainer sowie Teile der Raumverkleidung. Ein Teil des Brandguts wurde für die Nachlöscharbeiten ins Freie gebracht.

Wohnanlage wurde mit Hochdrucklüftern entraucht

Die Feuerwehr setzte zwölf Atemschutztrupps mit 24 Einsatzkräften zur Brandbekämpfung im Wohnkomplex ein. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Wohnanlage mit mehreren leistungsstarken Hochdrucklüftern entraucht.

Der Kommandant und stellvertretende Kreisbrandmeister Andreas Grozinger zeigte sich im Rückblick beeindruckt davon, was die Einsatzkräfte gemeinsam geleistet hatten: „Es gab keine Verletzten, die Brandausbreitung wurde verhindert und alle Bewohner konnten nach Abschluss der Löschmaßnahmen zurück in ihre Wohnungen.“

Teile der Müllheimer Straße sowie die Pommernstraße wurden für die Zeit der Löschmaßnahmen gesperrt, eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet.

Am Einsatz beteiligt waren die Polizei mit mehreren Streifenwagen und zehn Beamten, der Rettungsdienst mit zwölf Einsatzkräften, die Feuerwehr Neuenburg mit den Abteilungen Zienken, Grißheim und Steinen­stadt sowie eine Einheit aus Müllheim mit 65 Einsatzkräften und 13 Fahrzeugen.

Der Gesamtschaden bewegt sich der Polizei zufolge im mittleren fünfstelligen Bereich. Zur Brandursache konnte gestern noch keine konkrete Aussage getroffen werden. Die weiteren Ermittlungen werden vom Polizeirevier Müllheim geleitet.

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