Neuenburg Brückenbau zum Landesgartenschaugelände verläuft nach Plan

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 Quelle: Unbekannt

Mit krangestützter Zentimeterarbeit wurde am Samstag das zentrale Segment der künftigen Zähringerbrücke an Ort und Stelle gehoben. Es passte wie angegossen: In nur einer halben Stunde wurde das Segment zwischen dem Parkhausgebäude auf der Stadtseite und dem neuen Bertholdturm im Wuhrloch-Park eingesetzt.

Dafür musste der stählerne Brückenabschnitt, der nun über die B 378 führt, von zwei Kränen angehoben und in einer fein abgestimmten Choreographie um 90 Grad gedreht, zwischen den Kranarmen hindurchgesteuert und dann synchron an den vorbereiteten Anschlussstellen eingepasst werden. Der U-förmige, stählerne Brückenkörper war am Vorabend auf einem Schwerlasttransporter aus der Nähe von Offenburg zu der Baustelle in Neuenburg am Rhein gebracht worden, wie Bauleiter Afshin Darabkhani den Zuschauern erklärte. Die Setzung durch das auf Brückenbau spezialisierte Unternehmen Schmees & Lühn aus Niedersachsen gelang genau nach Plan.

Anerkennend über den gelungenen Brückenschlag äußerte sich Architektin Marina Varela vom Architekturbüro Mono, die am Entwurf des Bauwerks beteiligt und zu diesem Ereignis eigens aus Berlin angereist war. Zwei Wochen lang müsse die Brücke nun justiert und dann zwei weitere Wochen lang in mehreren Lagen mit den Anschlüssen verschweißt werden, erläuterte sie.

Mit der Brücke ist nun ein weiteres wichtiges Element des großen Bauprojekts am Neuenburger Kronenrain an seinem Platz. Die endgültige Form des mit einer Brücke verbundenen Turms und Parkhauses als zentrales Bauwerk des im Rahmen der Landesgartenschau entwickelten Mottos „Eine Stadt geht zum Rhein“ ist jetzt schon deutlich erkennbar. Die Zähringerbrücke wird mit insgesamt 59 Metern Länge die Neuenburger Innenstadt mit dem Landesgartenschaugelände verbinden.                                                                                     Foto: Beatrice Ehrlich

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