Neuenburg Der Landkreis als Spielplatz

Der Spielplatz ist der Beitrag des Landkreises für die LGS: Landrätin Dorothea Störr-Ritter und Bürgermeister Joachim Schuster (vorne) sowie die Vertreter der Kreistagsfraktionen (hintere Reihe v.l.) Martin Cammerer (FDP), Leopold Winterhalder (Grüne) und Martin Löffler (SPD) auf dem „Kaiserstuhl“. Foto: Alexander Anlicker

Mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung durch Landrätin Dorothea Störr-Ritter und Neuenburgs Bürgermeister Joachim Schuster wurde die Partnerschaft zwischen dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und der Landesgartenschau 2022 Neuenburg am Rhein besiegelt. Gleichzeitig wurde bei einem Rundgang die vom Landkreis bezuschusste Spiel- und Erlebnislandschaft auf der Rheinterrasse vorgestellt, welche die Vielfalt des Landkreises aufzeigen soll.

Von Alexander Anlicker

Neuenburg am Rhein. Bürgermeister Schuster und LGS-Geschäftsführerin Andreas Leisinger begrüßten Landrätin Störr-Ritter, die Vertreter der Kreistagsfraktionen, Martin Löffler (SPD), Leopold Winterhalder (Grüne) und Martin Cammerer (FDP), sowie Mitarbeiter des Landratsamts zu einem Rundgang über das Gelände.

Der Bürgermeister verwies darauf, dass das Thema Stadtsanierung ebenso wichtig ist, wie das Landesgartenschau-Gelände mit den Rheingärten und dem Stadtpark am Wuhrloch.

Weitere Bausteine seien das Integrierte Rheinprogramm (IRP), die Renaturierung der Kreismülldeponie sowie die neuen Kreisverkehre. Mehr als 100 Millionen Euro wurden bislang von Bund, Land, Kreis Stadt und Privaten investiert. „Die Landesgartenschau sorge für einen gewaltigen Schub nach vorne, sowohl für die Stadt als auch die Region“, sagte der Rathauschef.

Die Stimmung zwischen Stadt und Landkreis sei gut, betonte Landrätin Störr-Ritter, dies sei eine wichtige Voraussetzung, um Kreativität zu entfalten. Sie erinnerte daran, dass Neuenburg keine einfache Situation bei der Stadtentwicklung habe und nannte die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg sowie die Trennung von Stadt und Rhein durch die Autobahn. Der Anspruch „eine Stadt geht zum Rhein“ lasse sich verwirklichen, betonte die Landrätin und unterstrich, dass dies ein Kraftakt für die Stadt aber auch den Landkreis sei.

Spielplatz

Ein Kletterobjekt, das den Feldberg symbolisiert, eine Kuckucksuhr als Spielhaus, ein Badezuber als Symbol für die Thermalquellen sowie der Kaiserstuhl mit seinen Rebbergen – der Spielplatz auf den Rheinterrassen zeigt die Vielfältige Landschaft des Landkreises auf. Der 1365 Quadratmeter große Spielplatz, der von den Landschaftsarchitekten von Geskes und Hack entworfen wurde, kombiniert inklusive, behindertengerecht Spielgeräte mit anspruchsvollen Kletterkombinationen und bietet so Spielspaß für Kinder von eins bis 14 Jahre.

„Schon früh in die Planungen habe ich die Idee für einen solchen Spielplatz eingebracht, der auch über die Dauer der Landesgartenschau hinaus die Schönheiten und Besonderheiten des Landkreises sicht- und erlebbar macht“, sagte Landrätin Störr-Ritter und bedankte sich bei allen Beteiligten und insbesondere beim Kreistag, der insgesamt 400 000 Euro für die Präsenz des Landkreises auf der Landesgartenschau bewilligt hat.

Aktionsfläche

Gegenüber des Spielplatzes entstehen die Aktionsflächen, auf denen sich der Landkreis präsentiert. Geplant sind unter anderem eine Wohlfühloase und ein Kompost-Barfußpfad. An einem Infohäuschen werden sich abwechselnd verschiedene Fachbereiche des Landratsamts vorstellen, aber auch die 50 Gemeinden des Landkreises bekommen Gelegenheit, sich zu präsentieren.

Landwirtschaft

Der Fachbereich Landwirtschaft des Landratsamts widmet sich regionalen Themen, wie beispielsweise dem Obst- oder Spargelanbau. Gemeinsam mit Versuchsanstalten, Verbänden aus Obst- und Gemüsebau, Obstbrennern, Imkern, Landfrauen und Badischem Landwirtschaftlichem Hauptverband (BLHV) entstehe eine vielfältige Ausstellungsfläche, wie Obstbauberaterin Stefanie Lapcik berichtete. Die Landrätin lobte das Engagement des Fachbereichs Landwirtschaft und betonte, dass das Engagement der Mitarbeiter für die Landesgartenschau zusätzlich zur laufenden Arbeit aufgebracht werde.

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