Neuenburg Kastriert und gekennzeichnet

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Freilaufende Katzen müssen in Neuenburg künftig kastriert sowie mittels Mikrochip oder Ohrtätowierung gekennzeichnet und registriert werden. Foto: Bötsch

Neuenburg am Rhein (anl). Katzenhalter müssen ihre freilaufenden Katzen künftig vom Tierarzt kastrieren sowie mittels Mikrochip oder Ohrtätowierung kennzeichnen und registrieren lassen. Dies regelt die vom Neuenburger Gemeinderat einstimmig beschlossene Katzenschutzverordnung.

Gegen unkontrollierte Vermehrung

Andreas Grozinger, Teamleiter des Ordnungsamts, erläuterte dem Gremium die Hintergründe der Verordnung. Die Verordnung diene zum Wohl freilaufender Tiere gegen unkontrollierte Vermehrung. Eine Katze könne im Jahr zweimal jeweils drei Junge gebären. Die Verordnung ziele darauf ab, eine Kastration durchzuführen, um der unkontrollierten Vermehrung entgegen zu wirken.

Die Verordnung unterscheidet zwischen so genannten Halterkatzen, freilaufenden Halterkatzen und freilebenden Katzen.

Auch auf Privatgelände einfangen möglich

Unter anderem ermöglicht die Verordnung, auch Katzen auf einem Privatgelände einzufangen. Meldet sich der Besitzer nicht nach 48 Stunden, wird die Katze kastriert, gekennzeichnet und am Fundort wieder ausgesetzt.

Bei Halterkatzen können die Kosten für Kastration, Kennzeichnung und die kurzzeitige Unterbringung im Tierheim an den Besitzer weitergegeben werden, erläuterte die Verwaltung.

Es gebe aktuell kein Problem in der Stadt, die Verordnung sei eher präventiv zu sehen, ergänzte Bürgermeister Joachim Schuster.

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