Neuenburg Pflanzkonzept für Kreisverkehr

Der neue Kreisverkehr „am Rheintor“ soll aufgrund seiner prominenten Lage besonders gestaltet werden. Im Vordergrund ist die Baustelle des neuen Parkhauses am Kronenrain zu sehen.Foto: Alexander Anlicker Foto: Weiler Zeitung

Neuenburg am Rhein (anl). Das geplante Parkhaus am Kronenrain soll Parkhaus am Rheintor heißen, erläuterte Neuenburgs Bürgermeister Joachim Schuster in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik des Gemeinderats. In der Verlängerung der Straße am Kronenrain über den neuen Kreisverkehr hinaus befand sich im mittelalterlichen Stadtgrundriss das Rheintor als westliches Pendant zum Mühlentor, das sich in etwa bei der Kreuzung Schlüsselstraße/Rebstraße befunden hat. Der Gemeinderat soll demnächst in einer Sitzung diese und andere Namensgebungen beschließen.

Anlass für den historischen Exkurs des Rathauschefs war die Auftragsvergabe für die Bepflanzung des Kreisverkehrs am Rheintor.

Sachbearbeiterin Karolin Riepenhausen gab zunächst einen Überblick auf die verschiedenen Kreisverkehre und deren Bepflanzung.

Der Kreisverkehr am östlichen Ende der Müllheimer Straße sei mit Lavendel bepflanzt und sehr pflegeleicht. Darüber hinaus trotze die Bepflanzung der Hitze.

Der lange brachliegende Kreisel am nördlichen Ortsausgang in Richtung Zienken sei im vergangenen Jahr mit Mitteln des Programms „Natur nah dran“ als insektenfreundliche Blumenwiese neu gestaltet worden. Unter anderem wurden Margeriten, Schlüssel- und Glockenblumen, Mohn sowie Nachtkerzen eingesät. Auch hier sei die Pflege sehr einfach, sagte Riepenhausen. Auch die beiden neuen Kreisverkehre an den beiden Autobahnzufahrten seien mit dieser Wildblumenmischung eingesät worden. Die äußeren Bereiche werden ein- bis zweimal im Jahr mit einem Balkenmäher gemäht, damit die Kreisverkehre einen gepflegten Eindruck machen. Hier übernehme die Stadt die Pflege, da das Land sonst nur Rasen eingesät hätte.

Der Kreisverkehr am Rheintor soll nun wegen seiner prominenten Lage besonders gestaltet werden, da er auch vom künftigen Münsterplatz auf dem Dach des Parkhauses gut sichtbar ist.

Der Gemeinderat folgte daher dem Vorschlag der Verwaltung und beschloss, die Gartenbauingenieurin Birgit Rosenberger-Rausch mit der Gestaltung zu beauftragen, die bereits für die Landesgartenschau an verschiedenen Pflanzkonzepten arbeitet. Das Pflanzkonzept für den Kreisverkehr soll auf den Ex­tremstandort abgestimmt sein. Darüber hinaus sollen insektenfreundliche Pflanzen zum Zuge kommen, heißt es in der Verwaltungsvorlage.

Das Honorarangebot beträgt 4000 Euro.

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