Wiesbaden - Im Fall keimbelasteter Wurst des Herstellers Wilke hat Hessens Verbraucherschutzministerin Priska Hinz Unstimmigkeiten bei der Kontrolle des Unternehmens eingeräumt. Eine für den 5. September geplante gemeinsame Betriebskontrolle mit anderen Behörden habe der zuständige Landkreis Waldeck-Frankenberg allein vorgenommen, sagte Hinz vor dem Umweltausschuss in Wiesbaden. Über die bei der Kontrolle vorgefundenen Mängel in dem mittlerweile geschlossenen Betrieb habe der Landkreis dem Regierungspräsidium in der Besprechung nach bisherigem Kenntnisstand unzureichend berichtet.