^ ÖPNV in Grenzach-Wyhlen: Buslinie 38 wird verbessert - Grenzach-Wyhlen - Verlagshaus Jaumann

ÖPNV in Grenzach-Wyhlen Buslinie 38 wird verbessert

Rolf Rombach
Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember soll der 38er-Bus abends halbstündlich bis zum Bachgraben fahren. Foto: Rolf Rombach

Trotz einiger Anpassungswünsche bei der Linie 7311 wird es keine Änderungen geben, da dies mit einigen Kosten und Planungsaufwand verbunden wäre, hieß es in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats.

Nach einem halben Jahr intensiven Austauschs zum öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wird es zum Fahrplanwechsel 2023/ 2024 nur minimale Veränderungen geben. Hauptursächlich sind die aktuelle Haushaltslage der Gemeinde Grenzach-Wyhlen sowie die dennoch kurze Vorbereitungszeit, da Änderungen in diesen Wochen bereits final eingegeben werden müssen, um im Dezember greifen zu können.

Kanton Basel Stadt muss noch zustimmen

Am Dienstag gab es im Gemeinderat einen Abschlussbericht und Beschlussvorschlag für die diesjährigen Planungen. Somit wird es trotz einiger Anpassungswünsche bei der Linie 7311 keine Änderungen geben. Grund sind die damit verbundenen Kosten und der Planungsaufwand.

Dennoch gibt es zumindest auf der Linie 38 eine Verbesserung, vorbehaltlich der finalen Zustimmung des Kantons Basel Stadt. Dies gilt als Formsache, da der Kanton laut Beschlussvorschlag sehr interessiert sei an einer Linienverlängerung über den Claraplatz hinaus (von Montag bis Freitag) bis zum Bachgraben. Durch einen „Naturalausgleich“ zwischen den Basler Verkehrsbetrieben und der Südbadenbus GmbH (SBG) ist ein Halbstundentakt zwischen 20 Uhr und Mitternacht geplant.

Aktuell verkehrt die Linie ab 21 Uhr nur noch stündlich. Wie Ordnungsamtsleiter Jürgen Käuflin, bei der Gemeinde von Beginn an verantwortlich für die Kooperation, in der Sitzung mitteilte, sei dies dem Engagement von SBG-Vertreter Uwe Mühl zu verdanken. Die Fraktionen dankten übergreifend umgekehrt Jürgen Käuflin für sein Engagement für das Leuchtturmprojekt.

Mehreinnahmen für Refinanzierung

Da die Gemeinde aktuell im Pro-Kopf-Verhältnis den höchsten Betrag im Kreis für den ÖPNV aufwendet, sollen im aktuellen Haushalt zusätzliche Einnahmen aus dem ÖPNV-Topf für die Senkung des Zuschussbedarfs verwendet werden. Bislang wurden die Mehreinnahmen für eine Taktverdichtung eingesetzt.

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