Wien - Nach dem Ende der rechtskonservativen Koalition in Österreich wegen eines Skandal-Videos erhöhen die FPÖ und die Opposition den Druck auf Bundeskanzler Sebastian Kurz. Der designierte neue FPÖ-Chef Norbert Hofer und Innenminister Herbert Kickl machten klar, dass sie ihre Ämter vorerst behalten wollen. Sollte Kurz aber auf der Entlassung Kickls bestehen, wollen alle FPÖ-Minister zurücktreten. Kickl war FPÖ-Generalsekretär, als das Skandal-Video im Juli 2017 auf Ibiza entstand.